Zwei neue Oberlöschmeister

Nicht mit Pauken und Trompeten, aber dafür mit Martinshorn-Lärm holten die Feuerwehrmänner ihr neues Fahrzeug ab. Das und zwei Beförderungen sind Gründe für ein lachendes Auge. Ein weinendes gab es allerdings bei der jüngsten Dienstversammlung der aktiven Wehr auch.

Es gab einen eindeutigen Star - das neue Feuerwehrauto. Kommandant Peter Beck beschrieb bei der jüngsten Dienstversammlung der aktiven Wehr den Moment, als das Fahrzeug in den Besitz der Oberpfälzer überging, als "herausragend".

Beck sprach außerdem über die Einsätze im vergangenen Jahr: fünf Brandeinsätze, unter anderem ein Großbrand in Floß, 13 technische Hilfeleistungen wie Ölspuren und Auspumpen von Kellern sowie drei Sicherheitswachdienste. Die eingesetzten Feuerwehrdienstleistenden kamen auf 201 Stunden Einsatzzeit. Dazu gab es 20 Übungen und vier Unterrichtsabende zu verzeichnen.

Aktionstag geplant

Die Zahl der Feuerwehrdienstleistenden sank nach einer Verabschiedung aus Altersgründen und einem Todesfall von 29 auf 27. Bei der Jugendfeuerwehr stieg die Zahl der Anwärter von drei auf sieben. Für Samstag, 2. Mai, ist ein Aktionstag geplant, um Nachwuchs zu gewinnen. Auf dem Programm standen ferner Pflege der Hydranten, Brandschutzerziehung und das Zoiglfest mit Übergabe der Rauchmelder.

Das neue Feuerwehrauto holten die Oberpfälzer in Rankweil ab. Mit Martinshorn fuhren die Gäste in den österreichischen Ort und wurden von den Aktiven und Bürgern begrüßt. Kommandant Beck erklärte, dass die Wehr grundsätzlich mit dem neuen Fahrzeug zufrieden sei. Jedoch sei es zeitaufwendig, die Pumpe auszubauen. Michael Würth berichtete vom Einbau einer Abgasabsauganlage im Feuerwehrhaus in Eigenregie. Zudem sprach der Gerätewart über die gut angenommene Feuerlöschgeräte-Überprüfung. Die Wehr schaffte zwei neue Feuerlöscher, eine Nebelmaschine und einen Dummy an, um bei Übungen die Bergung von Opfern nachzustellen. Die derzeit acht Atemschutzgeräteträger hatten zwei Brandeinsätze zu meistern, wie deren Beauftragter Florian Würth bekanntgab.

Abschied nach 42 Jahren

Bei den Ehrungen durch den Kommandanten Peter Beck, Bürgermeister Rudolf Schopper und Kreisbrandmeister Alfons Huber wurden Stefan Radies und Jürgen Hacker jeweils zum Oberlöschmeister befördert. Aus Altersgründen verabschiedete sich Helmut Hacker nach 42-jähriger aktiver Dienstzeit. Er erhielt einen Brotzeitkorb. Kreisbrandmeister Alfons Huber würdigte die Ausstattung und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Er bat die Jugendfeuerwehrleute, sich als Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu stellen, um die Mindestbesetzung zu erreichen.
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