Zwei Schläge reichen

Nach nur zwei Schlägen von Bürgermeister und Schirmherr Hermann Ach (Vierter von links) war das erste Fass angezapft und die Verantwortlichen stießen auf ein gutes Gelingen des Fests an. Bild: gi

Zum Auftakt des 125-jährigen Gründungsfestes der Feuerwehr Rückersrieth strömten sehr viele Besucher ins Festzelt. Bürgermeister und Schirmherr Hermann Ach schaffte mit nur zwei Schlägen den Bieranstich.

Mit Ehrenschirmherrn und Pfarrer Josef Most sowie Festleiter Johann Scheuerer, Feuerwehr-Vorsitzendem Michael Scheuerer und Kommandant Mario Hammerl stieß der Schirmherr unter dem Beifall der Gäste auf ein gutes Gelingen des Fests an. Zuvor zogen die Vereine und die Ehrengäste, angeführt von der Original Waidhauser Blasmusik, zum Kriegerdenkmal an der Dorfkapelle. Dort wartete schon Pfarrer Most.

Der Geistliche sah in dem 125-jährigen Bestehen wahrlich einen Grund zu feiern. "Damals taten sich die Dorfbewohner zusammen, um dem Nächsten in Not zu helfen", erinnerte der Geistliche. Sie hätten bei Bränden und Unfällen zusammengestanden. Deshalb werde zu Recht der Verstorbenen schon beim Festauftakt gedacht.

Festleiter Johann Scheuerer erinnerte an den hohen Blutzoll, den Rückersrieth in den beiden Weltkriegen erbringen musste. Allein im Ersten Weltkrieg fielen neun junge Männer. Er gedachte auch der zwölf Mitglieder der Feuerwehr, die seit dem letzten großen Fest 1990 verstorben waren. Nach der Kranzniederlegung durch die Vorsitzenden Michael und Josef Scheuerer, dem Lied "Ich hatt' einen Kameraden" und dem Deutschlandlied durch die Waidhauser Blasmusik ging es zurück ins Festzelt. Der Festleiter richtete einen Willkommensgruß an alle Anwesenden. Unter ihnen auch viele ehemalige Rückersriether, die eigens zum Fest in ihrer Heimat vorbeischauten. Zudem beglückwünschte Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol (Bündnis 90/Die Grünen) aus Regensburg die Wehr zum Jubiläum
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