Zwei Tote bei Unfall auf A 6
Bayernreport

Nürnberg.(dpa) Zwei Menschen sind bei einem Unfall auf der Autobahn 6 bei Nürnberg ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei fuhr am Dienstag ein Lastwagen in ein Stauende. Dabei schob er mehrere Fahrzeuge ineinander. Die beiden Insassen eines Kleintransporters starben noch an der Unfallstelle, außerdem gab es vier Verletzte. Nach Schätzungen der Polizei entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro. Insgesamt vier Lastwagen und zwei Transporter waren an dem Unfall beteiligt. Der Fahrer eines Lasters wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die genaue Ursache des Unglücks ist unklar. Die A6 wurde für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Videos: Verlage mit Etappensieg

München.(dpa) Die Zeitungsverlage in Bayern haben in einem Streit um Videoberichte vom Amateur-Fußball einen Etappensieg erzielt. Das Landgericht München I erließ eine einstweilige Verfügung gegen den Bayerischen Fußballverband (BFV). Demnach können die Verlage bis auf weiteres nicht gezwungen werden, ihre Bewegtbilder von Amateurspielen der Bayern- und Landesligen kostenlos der Verbandsplattform BFV.TV zu überlassen oder 500 Euro pro Spiel zu zahlen. BFV-Anwalt Martin Stopper kündigte am Dienstag an, Widerspruch einzulegen: "Wir haben gute Argumente und werden im Rahmen des Verfahrens deutlich machen, dass es nur darum geht, die Rechte der Vereine zu schützen." (Az: 17 HK O 7308/15)

Flüchtlinge zurückgelassen

Passau.(dpa) Zwölf Flüchtlinge sind in einem verschlossenen Kastenwagen bei Passau zurückgelassen worden. Ein Beamter der Bundespolizei sei von zwei Männern zu dem Wagen geführt worden, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit. Aus dem Inneren des Kastenwagens waren laute Rufe und Klopfgeräusche zu hören, die Hecktüren waren versperrt. Elf Männer und eine Frau wurden bei dem Vorfall am vergangenen Freitag aus dem Wagen befreit. "Die Kollegen haben die Flüchtlinge als verängstigt und fast traumatisiert beschrieben. Zudem waren sie dehydriert", sagte der Sprecher der Bundespolizei in Freyung, Frank Koller. Nach der Erstversorgung beim Technischen Hilfswerk wurden die Flüchtlinge in die Erstaufnahmeeinrichtung nach Deggendorf gebracht. Von den ungarischen Schleusern, die die Flüchtlinge eingesperrt zurückgelassen hatten, fehlt jede Spur.

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