Zweite Meinung

Wie eine Ende 2014 veröffentlichte Studie offenbart, geben sich viele Patienten nicht mit den Informationen ihres behandelnden Arztes zufrieden.

Zwei Drittel der Deutschen haben sich demnach zusätzlich zum Arztbesuch bereits mindestens einmal über Alternativen in der Behandlung informiert. Dabei vertrauen die meisten Patienten auf Informationen aus dem Internet, nämlich 65 Prozent. Fast genauso viele (64 Prozent) wenden sich jedoch auch an Familienmitglieder oder Freunde. Auffallend ist, dass nur 52 Prozent zusätzlich Rat bei einem anderen Mediziner suchen. Die Tendenz, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen, ist um so größer, je schwerer das Krankheitsbild ist. 83 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen dies im Falle einer Krebserkrankung wichtig sei. Auch bei neurologischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen würden gut zwei Drittel der Patienten gerne einen weiteren Arzt konsultieren. (m)

Quelle: "Ärzte Zeitung online" vom 3. Dezember 2014, "Studie zeigt: Noch drängen Patienten nicht auf Zweitmeinung"
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