Band sagt US-Konzerte ab
AC/DC-Sänger Johnson droht Hörverlust

AC/DC spielen in der Telenor Arena in Fornebu, nahe Oslo in Norwegen. Bild: dpa (Archiv)

AC/DC-Sänger Brian Johnson droht der Verlust seines Gehörs. Die Hardrocker sagen deshalb ihre nächsten Konzerte in den USA ab. Die Auftritte in Deutschland sollen aber stattfinden.

New York. Die australische Hardrock Band AC/DC sagt die nächsten zehn Konzerte ihrer «Rock or Bust»-Welttournee in den USA vorerst ab. Wie die Band auf ihrer Webseite mitteilte, hat der Arzt dem Sänger Brian Johnson dazu geraten, die Tournee sofort abzubrechen, da ihm sonst der völlige Verlust seines Gehörs drohe.

Dagegen sollen die Konzerte der Band am 26. Mai in Hamburg und am 1. Juni in Leipzig nach bisherigem Stand wie geplant stattfinden. Wie der Tour-Veranstalter am Dienstag mitteilte, betrifft die Absage nicht die Konzerttermine in Europa.

Johnson ist wegen seiner unverwechselbaren Falsettstimme berühmt. Die US-Konzerte, die für März und Anfang April geplant waren, sollen später nachgeholt werden, möglicherweise mit einem Gastsänger.

Mit mehr als 200 Millionen verkauften Alben weltweit gilt AC/DC als eine der ganz großen Bands der Musikgeschichte. Gegründet wurde sie 1973 vom Leadgitarristen Angus Young und seinem Bruder Malcolm. Auf dieser Tournee ist Malcolm nicht mehr dabei: Der 62-Jährige leidet an Demenz.
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