Britischer U-Boot-Thriller "Black Sea": Jude Law taucht ab auf Schatzsuche
Die große Gier unter Wasser

Robinson (Jude Law) giert nach dem Gold. Bild: Sony Pictures
In Kevin Macdonalds Abenteuerfilm "Black Sea" taucht der britische Schauspieler Jude Law als Kapitän Robinson ab, um mit einer verwegenen Crew, die hauptsächlich aus Briten und Russen besteht, auf eine gefährliche Schatzsuche zu gehen. Im Schwarzen Meer liegt ein auf Grund gesunkenes Nazi-U-Boot, das randvoll mit Gold sein soll - ein echtes Himmelfahrtskommando.

Für seine Rolle hat sich der Brite Jude Law, auf den der ganze Film zugeschnitten ist, intensiv vorbereitet und einer leichten Metamorphose unterzogen. Sein Schädel ist fast kahlgeschoren, ein paar neue Muskeln wurden draufgepackt. Das Drama ist ein reiner Männerfilm auf engstem Raum mit grimmig dreinblickenden und goldgierigen Kerlen, die nichts zu verlieren haben, die ihr Gewissen anfangs gleich über Bord gekippt haben.

Die Gier nach Gold enthüllt bald die finstersten Seiten der Männer. Mord? Alles ist möglich in diesem schmutzigen Biotop der Außenseiter und Glücksritter, die unter diesen extremen Bedingungen nichts zu verlieren haben. Und Regisseur Macdonald ("Der letzte König von Schottland") fährt alles auf, was ein anständiger U-Boot-Film haben muss.

Dazwischen sorgen fein gestreute Schocks für zusätzliche Überraschungsmomente in dem nassen Drama, das vor allem in der zweiten Hälfte an Spannung gewinnt und ein paar Knoten zulegt. (dpa)

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Regie: Kevin Macdonald - Mit Jude Law, Scoot McNairy, Ben Mendelsohn - Musik: Ilan Eshkeri - 114 Minuten - frei ab 12 Jahren - www.blacksea-film.de
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