"Citizenfour":
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Der NSA-Skandal begann mit einer E-Mail an Regisseurin Laura Poitras. "Ich bin ein hochrangiger Mitarbeiter der Geheimdienste", schreibt der Unbekannte, der sich "Citizenfour" nannte. Es ist Edward Snowden. Poitras fliegt mit zwei anderen Journalisten nach Hongkong, um den Informanten zu treffen. Die nervenaufreibenden Tage in Hongkonger Hotelzimmern sind das Herzstück ihres Dokumentarfilms. Hier erklärt Snowden das erste Mal, welche brisanten Informationen er aus der abgeschirmten Welt der NSA nach außen getragen hat. Gleichzeitig beleuchtet Poitras die komplexe Geschichte der Überwachungsprogramme. (dpa)

"Plötzlich Gigolo": Dass das Aussehen nichts über die Qualitäten als Liebhaber aussagt, ist hinlänglich bekannt. John Turturro stellt es als schüchterner Florist Fioravante in seiner fünften Regiearbeit eindrücklich unter Beweis. Dabei agiert ausgerechnet Woody Allen als Fioravantes kauziger, aber überaus geschäftstüchtiger Freund und Zuhälter. Denn Allen alias Murray macht gerade seinen antiquarischen Buchladen dicht und entdeckt zufällig die Bedürfnisse seiner Hautärztin (Sharon Stone). Er engagiert Fioravante als Gigolo. Doch dann kommt natürlich die Liebe ins Spiel. (dpa)

"Mr. Turner - Meister des Lichts": Joseph Mallord William Turner ist ein kompromissloser Künstler. Das renommierte Mitglied der Royal Academy, das mit seinem geliebten Vater und einer ihm vielfältig dienstbaren Haushälterin in einem Domizil mit eigener Verkaufsgalerie in London haust, beugt sich keiner Autorität. Er tritt meist grantig auf - und ist doch zu großer Sensibilität und Zärtlichkeit sowie zu noch größerer romantischer Malerei fähig. Vor dem Hintergrund des sich gesellschaftlich wandelnden Großbritannien des 19. Jahrhunderts zeichnet Kinolegende Mike Leigh mit Hauptdarsteller Timothy Spall ein faszinierendes Porträt eines der weltweit bedeutendsten Künstler. (dpa)
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