Drei Antriebe zur Wahl
Der Hyundai Ioniq kommt als Stromer, Hybrid und Plug-in-Hybrid

Das stromlinienförmig gehaltene Design des Ioniq wurde bereits vorab prämiert. Ähnlichkeiten mit bekannten Hybrid-Modellen von Toyota und Honda sind auf den ersten Blick nicht von der Hand zu weisen. Bild: Hyundai

Mit dem Ioniq betritt Hyundai automobiles Neuland. Das Modell ist von Anfang an als Hybrid, Plug-in-Hybrid und als reines Elektroauto konzipiert - ein bisher einmaliger Ansatz. Während der Teilzeit-Stromer im Oktober 2016 und das E-Mobil einen Monat später zu den Händlern kommt, müssen Plug-in-Interessenten noch bis 2017 warten.

Der E-Motor im Ioniq Electric leistet maximal 120 PS Der 0-bis-100-Sprintwert von 9,9 Sekunden und die Spitze von 165 km/h sind für ein E-Auto absolut ausreichend. Bis zu 280 Kilometer sind laut Hyundai mit einer Ladung der Lithium-Polymer-Batterie mit 28 kWh möglich. Wenn der E-Ioniq-Akku per Schnelllader gefüllt wird, sind in 23 Minuten wieder 80 Prozent seiner Kapazität eingespeist.

Die Hybrid-Version wird von einem 1.6-Liter-Vierzylinderbenziner und einem E-Motor angetrieben, die zusammen 141 PS leisten. Der Sprint zur 100-km/h-Marke ist in 10,8 Sekunden absolviert, die Spitze liegt bei 185 km/h. Den Normverbrauch gibt Hyundai mit 3,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer an. Das Platzangebot im 4,47 Meter langen Ioniq ist gut. Hinter dem Lenkrad informiert ein Sieben-Zoll-Bildschirm über Tempo, Drehzahl und Energiefluss, in der Mitte des Armaturenbretts ist ein Touchscreen für Infotainment und Navigation montiert.

Einsteigen können Interessenten in den Hybrid-Ioniq ab 23 900 Euro, das Elektromodell steht ab 33 300 Euro in der Preisliste . Risiko geht der E-Käufer keines ein: Hyundai gewährt auch auf den Stromer eine Fünfjahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung plus acht Jahre oder 200 000 Kilometer auf die Batterie. (mid)
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