Im Böhmerwald kommen vor allem Familien und Genuss-Skifahrer auf ihre Kosten
Unbeschwertes Skivergnügen

In bequemen Vierersesseln bringt die Hochficht-Bahn die Wintersportler auf 1338 Meter Höhe. Bilder: Schaller (4) (Foto: Thomas Schaller)
 
Die Abfahrten auf den Stierwiesen gehören zu den genussvollsten im Skigebiet Hochficht. (Foto: Thomas Schaller)
Klaffer am Hochficht (Österreich): Skiarena Hochficht | Während der bequeme Vierersessellift die letzten Meter zurücklegt, beißt der eisige Wind ins Gesicht. Die Sonnenstrahlen mildern die Kälte oben auf dem Gipfel des Hochficht (1338 Meter) nur ein klein wenig. Trotzdem hat das Klima in dieser Ecke des Mühlviertels, am nördlichsten Zipfel von Oberösterreich, für Wintersportler auch große Vorteile: Denn das Skizentrum Hochficht ist für ein Mittelgebirge außergewöhnlich schneesicher.

Schnee und Frost haben heuer wieder einmal ihr künstlerisches Talent bewiesen und aus den Bäumen eisige Skulpturen geschaffen. Egal, ob sie in der Sonne glitzern oder sich vor dunklen Wolken vom Himmel abheben – der Anblick dieser filigranen Gebilde entschädigt reichlich für die Gänsehaut-Temperaturen.

Alpen nicht vermisst

Und schließlich wartet jetzt eine genussvolle Abfahrt entweder über die Stierwiesen, die Standardpiste, den Schönberghang oder die Krumauer Skiroute. Die Möglichkeiten, die Skifahrer und Snowboarder hier im Dreiländereck Bayern-Oberösterreich-Böhmen haben, sind so vielfältig, dass man die Alpen nicht vermisst. Vorausgesetzt, man sucht nicht Halligalli und Après-Ski-Trubel, sondern angenehmes Skivergnügen auf hauptsächlich blauen und roten Pisten.

Bildergalerie Hochficht (Bilder: Thomas Schaller)


Zwei weitere Berge komplettieren die "Skischaukel": Gleich nebenan verbindet der Reischlberg (1281 Meter) seine Abfahrten mit denen des Hochficht. Wer schließlich auf der breiten Carving-Piste des Rehbergs noch weiter hinunterschwingt, findet sich an der Talstation des Sessellifts wieder, der die Wintersportler zu vieren auf den Zwieselberg (1163 Meter) hinaufbringt.


Nach einer Einkehr in der modernen Gipfelkantine "Zwieseltreff", dem höchstgelegenen Gasthaus im gesamten Mühlviertel, bieten sich auch hier wieder mehrere Routen an: die leichte Schwarzenberg-Abfahrt auf der Westseite hinunter ins gleichnamige Dorf oder die beiden mittelschweren Zwieselberg-Strecken mit einer schwarzen Alternative, auf denen man wieder ins Zentrum Hochficht zurückkommt.

Zum Artikel "Neues Funktionsgebäude im Skigebiet Hochficht"

Zur Reportage "Wintertraum für Familien"

Spaß für Kinder

Die Ferienregion Böhmerwald hat sich auf Familien eingestellt. Deshalb sollen Kinder jeden Alters auch im Skigebiet ihren Spaß haben: die ganz kleinen im Kinderland "Sunny Kids Park", die größeren auf der "Junior-Route" oder in der "Event-Arena".

Unterhalb des Hochficht-Gipfels wartet eine Cross-Strecke auf die Wagemutigen. Auch für die Langlauffans gibt es in der Region rund um den Hochficht ein weites Betätigungsfeld. Auf rund 1000 Metern Höhe liegt in Schöneben (Gemeinde Ulrichsberg) die Böhmerwald-Arena, deren Ziel es ist, Forstwirtschaft, Sport, Waldpädagogik und Tourismus zu verbinden.

Die Natur sanft nutzen

Die einzelnen Interessensgruppen sollen Verständnis füreinander gewinnen und die Natur ganzjährig, aber sanft nutzen. Zur Böhmerwald-Arena gehören ein umfassendes Netz von Loipen, die Ausstellung "Wunderwelt Wald", ein Hochseilpark, die Aussichtstürme Alpenblick und Moldaublick sowie diverse Übernachtungsmöglichkeiten, darunter ein Baumhaus in 17 Metern Höhe.
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