Knoblauch als Bakterienkiller
Der schlagkräftige Stinker

An der typischen Knoblauchfahne ist der Inhaltsstoff Allicin schuld. Das schwefelhaltige Öl wirkt unter anderem antibakteriell. Bild: dpa/Franziska Gabbert

Bonn. Knoblauch ist ein Bakterienkiller. Zu verdanken hat er das seinem Inhaltsstoff Allicin. Dabei handelt es sich um ein schwefelhaltiges, ätherisches Öl, das verantwortlich für den typischen Knoblauchgeruch und die gesundheitsfördernde Wirkung ist.

Allicin wirkt antimikrobiell und kann im Magen zahlreiche Bakterien und Pilze abtöten. Das erläutert der Verbraucherinformationsdienst AID. Auch für den Stoffwechsel spielt Allicin eine wichtige Rolle. Knoblauch wird eine positive Wirkung bei Arteriosklerose zugesprochen: Allicin lässt das Blut besser fließen und löst zusammengelagerte Thrombozyten auf.Allicin ist gleichzeitig für den Stinkfaktor bei Knoblauch zuständig: Es wird über Atem und Haut wieder ausgeschieden. Wer Knoblauch nicht nur für den Geschmack, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen essen möchte, sollte auf frische Zehen zurückgreifen. Wird Knoblauch zerkleinert oder zerdrückt, verliert er schnell an Wirksamkeit.
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