"Lost River":
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In einer weitgehend menschenleeren, verfallenen Stadt kämpft die alleinerziehende Mutter Billy (Christina Hendricks) mit ihrem Teenagersohn Bones und einem Kleinkind ums Überleben. Um ihre Miete zu bezahlen, heuert Billy auf Drängen des Bankmanagers Dave (Ben Mendelsohn) bei einem bizarren Varieté-Theater an. Währenddessen verliebt sich Bones in das Nachbarmädchen Rat (Saoirse Ronan). Beide müssen sich vor dem Psychopathen Bully (Matt Smith) in Acht nehmen. Der kanadische Schauspieler Ryan Gosling ("Drive") erzählt in seinem alptraumhaften Regiedebüt trotz starker Schauspieler eine bruchstückhafte Geschichte, deren Elemente sich nicht immer zusammenfügen. (dpa)

"Tracers": Taylor Lautner (23), der Werwolf mit gebrochenem Herzen aus der Vampir-Saga "Twilight", spielt einen jungen Mann, der sich nach dem Tod seiner Eltern allein in New York durchschlagen muss und dem das eher schlecht als recht gelingt. Dann rennt ihm eines Tages ein hübsches Mädchen vor's Fahrrad, mit dem er als Kurier unterwegs ist. Sie bringt ihn schließlich in ihre Gang junger Leute, die diverse Botendienste verrichten, die nicht ganz legal sind. (dpa)

"San Andreas": Seit langem warnen Wissenschaftler vor dem großen Erdbeben in Kalifornien - in diesem Katastrophenszenario wird genau das nun Wirklichkeit: Ein Beben der Stärke 9 zerstört weite Teile der Region an der US-Westküste. Helikopter-Rettungspilot Ray (Actionstar Dwayne Johnson) und seine Noch-Ehefrau wollen versuchen, von Los Angeles nach San Francisco zu gelangen, um ihrer Tochter beizustehen. Das Paar muss auf dem Weg nach Norden so manche Herausforderung überstehen. (dpa)

"Nicht alles schlucken": Psychopharmaka kommen in Deutschland millionenfach zum Einsatz. Ein Dokumentarfilm zeigt, dass mit den Wirkstoffen auch Risiken und negative Folgen verknüpft sein können. Die Filmemacher Jana Kalms und Piet Stolz wählen ein reduziertes Format: Patienten, Pfleger, Angehörige und Ärzte werden in einem Stuhlkreis versammelt, erzählen von ihren Erfahrungen. Niemand wird unterbrochen, kein Beitrag diskutiert. Das macht eine große Stärke des berührenden Filmes aus - aber auch seine größte Schwäche. (dpa)

"Amok - Hansi geht's gut": Lorenz Fuchs heißt der Protagonist dieses Psycho-Dramas, gespielt vom Burgtheater-Darsteller Tilo Nest. Fuchs lebt in Berlin und fristet ein recht graues Dasein als Buchhalter. Buchhalter einer Firma, die ohnehin kurz vor der Abwicklung steht. Als Letzter soll Fuchs selber vom untergehenden Boot gestoßen werden. Da macht ihm sein Chef (Charly Hübner) ein Angebot, das ihn noch weiter verzweifeln lässt. Fuchs' so lange unterdrückte Wut aber, die bricht sich nun Bahn. Es kommt zu einem schrecklichen Blutbad. Regisseur Zoltan Paul hat schon Filme realisiert wie "Unter Strom" und "Frauensee". Auch Anneke Kim Sarnau, bekannt etwa als Ermittlerin aus der TV-Reihe "Polizeiruf 110", ist hier mit von der Partie. (dpa)
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