Mitsubishi spendiert dem Space Star ein umfassendes Facelift
Autozwerg mit Größe

Der Space Star ist Mitsubishis meistverkauftes Modell. Jetzt haben die Japaner den Kleinen deutlich geschärft. Zur Einführung gibt es tolle Angebote. Bild: bz

Mit Namen ist das ja so eine Sache. Wer Ende der 90er Jahre einen Space Star geordert hat, bekam einen ansehnlichen Van. Heute firmiert unter diesem Namen ein Kleinwagen. Aber auch der hat Größe.

Vor gut drei Jahren schickte Mitsubishi den inoffiziellen Nachfolger des legendären Colt auf die Straßen. In Thailand als Mirage gebaut, punktete der eher mit inneren Werten, weshalb das aktuelle Facelift kräftig am optischen Auftritt gearbeitet hat. Durchaus mit Erfolg. Der kleine Japaner wirkt jetzt deutlich frischer und selbstbewusster. Feinschliff an Front und Heck lassen den Fünftürer niedriger, zugleich breiter und reizvoller erscheinen.

Über 33 000 Einheiten wurden seit 2012 in Deutschland als wichtigstem Markt in Europa abgesetzt. Dabei legt der Cityflitzer durchaus Erobererqualitäten an den Tag. 60 Prozent der Käufer kommen laut Mitsubishi von Fremdmarken, wobei besonders die weibliche Kundschaft mit dem kleinen Japaner liebäugelt.

Flott und wendig


Jugendliches und vor allem urban verwurzeltes Publikum macht der Autozwerg als besonders interessantes Klientel aus. Kompakt, übersichtlich, handlich, flott und extrem wendig, dabei wirtschaftlich und emissionsarm - das sind überzeugende Attribute.

Zu Komfort und Agilität kommt noch eine deutliche aufgebesserte Wertigkeit, die bislang gewohntes Kleinwagen-Niveau vergessen macht. Der angepeilten Zielgruppe entsprechend präsentiert sich der Space Star - selbstredend gegen Aufpreis - als mobile Kommunikationszentrale samt Smartphone-Anbindung per Android Auto und Apple Car Play, Touchscreen-Monitor und Bluetooth. Ein Berganfahrassistent ist Serie. Wie bisher stecken unter der Haube zwei Dreizylinder mit 1,0 und 1,2-l Hubraum (71 und 80 PS).

Serienmäßig sind beide Triebwerke mit einem Fünfgang-Handschalter kombiniert, für die hubraumgrößere Variante gibt es noch eine stufenlose CVT-Automatik. Werksseitig werden Verbräuche zwischen 4,0 und 4,3 Liter sowie CO2-Emissionswerte unter 100 g/km angegeben.

Unter 10 000 Euro


Wie bisher staffelt sich das Angebot in drei Ausstattungsversionen, die allesamt noch einmal aufgewertet worden sind. Dazu gibt es zum Marktstart von Mitsubishis volumenstärksten Modell noch zwei besonders gut ausgestattete Einführungsvarianten, die eigentlich kaum noch einen Wunsch offen lassen. Nur einen City-Notbremsassistenten, den bietet der Cityflitzer nicht.

Trotzdem sind Einstiegspreise zwischen 9990 und 15 390 Euro schon eine Ansage. Und wer sich bis 31. August für einen Space Star entscheidet, spart sich weitere 2000 Euro. Vorausgesetzt der Händler folgt der Empfehlung des Importeurs.
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