Nachrichten für Kinder
Der lange Weg zum Buch

Auch Lektoren arbeiten viel am Computer. Bild: dpa

Ein boxendes Känguru, das sich mit zwei Raubkatzen anfreundet - darum geht es in dem Kinderbuch "Ein Känguru wie du". Der Autor Ulrich Hub hat sich die Geschichte ausgedacht und aufgeschrieben. Aber damit war sie noch lange kein Buch.

Ulrich Hub schickte den Text an den Carlsen Verlag, und der entschied, dass er daraus ein Buch machen will. Die Lektorin Wiebke Andersen bearbeitete den Text. Sie verändert in solchen Fällen etwas in der Handlung oder an den Figuren. Dabei stimmt sie sich mit dem Autor ab.

Ulrich Hub hatte den Känguru-Text als Theaterstück geschrieben. "Um ein Kinderbuch daraus zu machen, haben wir noch Figuren dazuerfunden, zum Beispiel eine Gruppe von Seelöwen. Das war sehr nett und lustig", sagt die Lektorin. "Es macht Spaß, eine Geschichte gemeinsam weiter auszuspinnen."

Bei manchen Autoren müsse man aber aufpassen, dass sie nicht gekränkt seien, wenn man ihren Text verändern wolle. Die Lektorin beauftragt auch einen Illustrator, der passende Bilder zur Geschichte malt. Wenn Text und Bilder fertig sind, prüft sie noch einmal alles. Erst dann wird das Buch gedruckt. Wiebke Andersen sagt: "Wenn ich dann das fertige Buch in den Händen halte - das ist immer das Schönste!" (dpa)
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