Nachrichten für Kinder
Julian auf dem Trampolin

Julian springt in die Höhe. In dieser Halle ist ein Trampolin neben dem anderen. Damit es nicht langweilig wird, haben sich die Hallenbetreiber einiges ausgedacht. Bild: dpa

In dieser Halle springen überall Leute herum. Kein Wunder, hier gibt es ja auch ohne Ende Trampoline. Unser neunjähriger Kinderreporter Julian hat alle Stationen ausprobiert.

Trampolin-Springen, das liebe ich! Bei meiner Mutter steht ein rundes Trampolin mit Netz im Garten. Da springe, hüpfe und tobe ich mich gerne aus.

Wie toll muss es erst sein, in einer Halle voller Trampoline zu springen? Genau das habe ich für euch ausprobiert: und zwar im "Jump House", einer Trampolin-Halle in Berlin. Ähnliche Hallen gibt es in verschiedenen Städten.

Der Hammer


Von außen fand ich das Gebäude noch ein bisschen komisch. Nur so eine Halle, aber drinnen: der Hammer! Es gab verschiedene Stationen. Und soviel verrate ich schon mal: Sie waren alle toll.

Zu Beginn erklärte mir Yannik die Regeln. Er ist einer der Mitarbeiter, die in der Halle aufpassen. "Mach nur das, was du dir zutraust", sagte er zum Beispiel. Ein paar Minuten später durfte ich endlich hüpfen.

Zuerst bin ich auf dem Hauptfeld von Trampolin zu Trampolin gesprungen. Da hab ich das erste Mal angefangen zu schwitzen. Aber das war cool, weil ich in der Luft ein paar meiner Breakdance-Tricks machen konnte. Breakdancen ist eines meiner Hobbys.

Dann ging's weiter in die Völkerball-Arena. Da habe ich mit anderen Kindern auf Trampolinen Völkerball gespielt. Wir waren zu neunt - und meine Mannschaft hat gewonnen!

Völkerball ist nicht das einzige Spiel in der Trampolin-Halle. Direkt neben der Station hängen Basketball-Körbe. Dort heißt es: hüpfen, springen, werfen. So versenkt man die Bälle im Korb.

Als Nächstes kam aber erst mal meine Lieblingsstation: die Schnipselgrube. Da springt man in ein Becken voller Schaumstoff-Würfel. Die Landung tut also überhaupt nicht weh - außer man springt daneben. Haha!

Im Zweikampf


Ein bisschen kämpfen durfte ich an dem Nachmittag auch noch. Dafür bekam ich eine gepolsterte Stange in die Hand gedrückt. Bei dem Spiel läuft man seinem Gegner über eine schmale Brücke entgegen. Dann versucht man, sich gegenseitig umzustoßen - ohne sich wehzutun natürlich. Wer zuerst unten liegt, hat verloren.

Leider bekam ich mittendrin Hunger und habe etwas gegessen. Das war nicht so klug. Danach hatte ich beim Springen ein bisschen Bauchschmerzen. Hätte ich doch lieber erst am Schluss gegessen oder eine längere Pause eingelegt. Aber ich wollte immer weitermachen.

Total fertig


Nach eineinhalb Stunden war ich total fertig und durchgeschwitzt. Der Nachmittag in der Trampolinhalle war zwar anstrengend, aber ich hatte einen Riesenspaß. Zu Hause fragte ich meinen Vater nur noch: "Kann ich bitte schlafen, ohne Zähneputzen?"
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