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Lernen in den Ferien

Lernen in den Ferien muss Spaß machen, nicht quälen. Bild: dpa

Juchhu, bald sind Ferien! Zeit zum Faulenzen, Ausschlafen und Entspannen. Oder solltest du die Zeit doch besser zum Lernen nutzen? Das ist eine schwierige Frage.

Keine Schule, keine Hausaufgaben und viel freie Zeit: Ferien sind etwas Tolles! Aber solltest du deine Schulbücher tatsächlich in die Ecke werfen oder doch lieber mal hineinschauen?

"Ferien sind zur Erholung gedacht und um Abstand zur Schule zu gewinnen. In der freien Zeit kann man Sachen machen, die sonst nicht möglich sind - und man kann ausschlafen", sagt Meike Stienemeier. Sie ist Rektorin einer Grundschule in Herne. Das ist eine Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Zeit vorher planen


Aber trotzdem kann es für manche Schüler sinnvoll sein, in den Ferien etwas für die Schule zu tun. Das heißt aber nicht, dass man die ganze Zeit üben, auswendig lernen und in die Bücher gucken soll. Wichtig ist, dass man sich vorher genau überlegt, wie viel man machen will.

"Zum Beispiel kann man mit den Eltern vereinbaren, dass man vormittags eine Stunde lernt. Oder dass man eine bestimmte Seite aus einem Übungsheft schafft", sagt Meike Stienemeier. Denn sonst denkt man vielleicht den ganzen Tag daran, dass man noch lernen muss.

Noch etwas ist wichtig: "Wenn man in den Ferien lernt, dann sollte das unbedingt Spaß machen", sagt die Fachfrau. Du kannst dir zum Beispiel ein Übungsheft aussuchen, das dir wegen der hübschen Zeichnungen gut gefällt.

Und noch etwas: Auf keinen Fall vorarbeiten! "Es geht höchstens darum, etwas zu wiederholen und zu üben, aber nicht darum vorzuarbeiten", sagt die Lehrerin. Denn "Pausen machen ist ganz wichtig, und jeder hat ein Recht auf echte Ferien", betont Meike Stienemeier.
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