Nachrichten für Kinder
Monster auf dem Schirm

Das rote Pokémon scheint über der Müsli-Schüssel zu schweben. Bild: dpa

Es ist ein bisschen verrückt: Man schaut auf ein Smartphone und sieht auf dem Bildschirm zum Beispiel den Schulhof.

Plötzlich taucht ein buntes Monster auf dem Bildschirm auf. Es scheint auf dem Schulhof zu stehen.

Natürlich lebt die Kreatur nicht wirklich. Es gibt sie nur auf dem Bildschirm. Das Monster ist Teil eines Handy-Spiels, über das gerade viele reden. Der Name des Spiels lautet "Pokémon Go". Das Monster ist ein Pokémon.

Aber wie erkennt das Mobiltelefon die Kreaturen? Und warum scheinen sie auf dem Bildschirm Teil der Umgebung zu sein? Das geht mit einer besonderen Technik. Diese wird Augmented Reality genannt (gesprochen: ogmäntid riäliti). Man kann dazu auch "erweiterte Realität" sagen.

Technik der Ergänzung


Experte Wolfgang Prinz kennt sich mit Augmented Reality aus. Er erklärt die Idee hinter der Technik: Das, was wir mit den Augen wahrnehmen, wird durch Dinge ergänzt, die in Wirklichkeit nicht da sind. So etwas machen technische Geräte wie Smartphones möglich. Bei "Pokémon Go" funktioniert das so: Das Spiel weiß immer, wo der Spieler gerade ist. Das klappt durch Sensoren am Handy. Die Sensoren erkennen zum Beispiel, wo das Handy ist und in welche Richtung es gedreht wird.

Das Spiel weiß auch, an welchen Orten die Kreaturen von den Machern des Spiels versteckt wurden. Aus diesen Informationen rechnet das Spiel aus: Wird das Monster dem Spieler angezeigt oder nicht, sagt der Experte.

Das bedeutet: Nur wenn man in der Nähe des Monsters ist, erscheint die Kreatur auf dem Handy-Bildschirm. Dann kann man auch versuchen, sie zu fangen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)Nintendo (3)Pokémon Go (33)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.