Nachrichten für Kinder
Sterne gucken in der Nacht

Die Augen brauchen etwa zehn Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, sagen Fachleute. Bild: dpa

Am besten zum Sterneschauen eignen sich die Nächte um Neumond. Dann nämlich stört das helle Mondlicht nicht den Blick auf die Sterne. Wann das ist, kannst du zum Beispiel im Internet oder auf einem Kalender nachsehen.

Warte nach Sonnenuntergang noch rund eineinhalb Stunden ab, dann ist der Himmel richtig dunkel - und du kannst loslegen.

Deine Augen brauchen etwa zehn Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, sagen Fachleute. Du solltest deshalb während einer Sternen-Wanderung nicht auf dein Handy oder in das Licht einer Taschenlampe schauen. Du kannst deine Taschenlampe mit einer roten Folie bedecken. Denn Rotes Licht stört deine Nachtsicht nicht.

Wenn du möchtest, kannst du auch ein Fernglas oder ein Teleskop verwenden. Das ist aber nicht unbedingt nötig.

Obacht!


Viele Forscher glauben: Es tut unserem Körper nicht gut, wenn er nachts keine Dunkelheit erlebt. Es gibt in unserem Körper nämlich einen Stoff, der regelt, wann wir müde werden: das Schlaf-Hormon Melatonin.

Ist es nachts hell, denkt der Körper, dass noch Tag ist - und hilft uns nicht mit dem Hormon beim Einschlafen. Deshalb, glauben Forscher, schlafen viele Menschen schlechter, wenn nachts Licht brennt.

Darum sollte man in der Nacht zum Beispiel alle Lichter ausmachen, und auch den Computer und das Handy ausschalten.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.