Skda lässt den Bär aus dem Sack
Erste Eindrücke vom neuen großen Skoda-SUV Kodiaq

Noch stark getarnt prädentiert sich der Skoda Kodiaq, der konzerintern mit dem noch kommenden Tigua XL konkurrieren wird. Preise: ab ca. 24 500 Euro. Erfolg: programmiert! Bild: Skoda

Ab Anfang nächsten Jahres wird er in den Verkaufsräumen stehen. Aber schon jetzt verrät Skoda eine ganze Reihe an technischen Details zu seinem künftigen SUV namens Kodiaq.

Allein der Name macht es deutlich: Hier fährt ein Kraftprotz vor. Denn auf der Insel Kodiak bei Alaska leben die größten Bären der Welt. Zum Verkaufsstart des 4,70 Meter langen Fahrzeuges mit der serienmäßig verschiebbaren Rücksitzbank und der optionalen dritten Sitzreihe stehen zwei Diesel und drei Benziner zur Auswahl. Der 2,0 TSI-Motor mit 180 PS soll wegen eines neu entwickelten Brennverfahrens "so sparsam wie ein hubraumkleineres Aggregat" arbeiten, sagen die Skoda-Techniker.

Frontantrieb und Allrad


Die Kraftübertragung übernehmen Sechsgang-Handschalter und DSG-Getriebe, es gibt Versionen mit Front- und Allradantrieb. Mit der Fahrprofilauswahl Driving Mode Select und der neuen adaptiven Dämpferregelung DCC lässt sich die Arbeitsweise von Lenkung, Gaspedal, DSG-Getriebe und Dämpfung in mehreren Modi konfigurieren. Im optionalen Offroad-Modus stellen sich per Tastendruck alle relevanten Systeme wie Motormanagement, Assistenzsysteme, die elektronischen Fahrwerksysteme wie ABS und ESC und bei optionalem DCC auch die Dämpfung selbsttätig auf die Bedingungen im Gelände ein Ferner gibt es einen automatisch ausfahrenden Türkantenschutz aus Kunststoff, der Beschädigungen in der Garage oder auf Parkplätzen vermeidet. Für die jüngsten Passagiere ist eine elektrische Kindersicherung und für lange Reisen ein Schlafpaket mit speziellen Kopfstützen an Bord. Der Kofferraum fasst bis zu 2065 Liter Gepäck - das ist laut Skoda Klassenrekord.

Beim Thema Infotainment greift Skoda auf die aktuellen Angebote im VW-Konzernbaukasten zurück. Auf Wunsch gibt es ein LTE-Modul, über das die Beifahrer mit ihren Handys und Tablets frei surfen und mailen können.

Zeitgemäß vernetzt


Die Notruf-Taste eCall, die in Europa erst 2018 zur Standardausstattung zählt, wird als Care-Connect-Dienst angeboten. Weitere Online-Dienste laufen über die sogenannte "Connect App". Mit ihnen lässt sich das Auto per Smartphone aus der Ferne überprüfen, konfigurieren und auch wiederfinden. Ebenfalls auf dem aktuellen Stand sind die Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Fahrzeug und Smartphone.

Als Assistenzsysteme bieten die Tschechen die Umgebungskamera Area View, den Anhänger-Rangier-Assistenten und den vorausschauenden Fußgängerschutz an. Ebenfalls neu ist die Rangierbremsfunktion, die das rückwärts Aus- und Einparken absichert. Weitere Helfer halten das Auto auf Abstand zum Vorausfahrenden, erleichtern dem Fahrer das Wechseln und halten die Spur, weisen ihn auf Verkehrszeichen hin und assistieren beim Parken.
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