"Tod den Hippies - Es lebe der Punk!":
Weitere Filmstarts

Für den jungen Punk Robert (Tom Schilling, "Oh Boy") gibt es Anfang der 1980er Jahre nur eine Stadt zum Leben: West-Berlin. Kaum angekommen, besorgt ihm sein Kumpel Schwarz (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) einen Job in einer Peep-Show. Robert verliebt sich, nimmt Drogen, feiert die Nächte durch, und plant mit Schwarz ein krummes Ding. Dann kommt die Einberufung zum Zivildienst. Regisseur Oskar Roehler ("Quellen des Lebens") begibt sich in diesem autobiografisch gefärbten Film auf Spurensuche ins alte West-Berlin und findet eine Insel der Ausgeflippten. Stark sind die Darsteller, allen voran der schlaksig-unbekümmerte Tom Schilling. (dpa)

"Home - Ein smektakulärer Trip": Ein Alien und ein kleines Mädchen müssen die Welt retten - zumindest in diesem Animationsfilm. Der Alien Oh ist tollpatschig und ein Außenseiter. Sein Volk hat sich auf der Flucht vor den Erzfeinden, den Gork, gerade auf die Erde gerettet. Blöd nur, dass der schusselige Oh den Gork das Versteck verrät. Er will seinen Fehler ausbügeln - und bekommt dabei Hilfe von dem zwölfjährigen Mädchen Tip. Zusammen erleben sie so manches Abenteuer. Für diesen Film nahm sich Regisseur Tim Johnson das Kinderbuch "The True Meaning of Smekday" als Vorlage. In der deutschen Fassung spricht Bastian Pastewka den Oh, Josefine Preuß übernimmt Tips Part. (dpa)

"Zu Ende ist alles erst am Schluss": Der Literaturstudent Romain träumt davon, einen Roman zu schreiben. Doch der Vater ist in Rente und nervt, anstatt sein neues Leben zu genießen. Die Mutter will sich scheiden lassen, und die Großmutter büxt aus dem Seniorenheim aus. In der Komödie "Zu Ende ist alles erst am Schluss" vereint Jean-Paul Rouve drei Generationen einer Familie, in der jede auf der Suche nach ihrem eigenen Glück ist. Dabei fliegen heftig die Fetzen. Rouve, der selber in der Komödie mitspielt, konnte für seine Verfilmung des Romans von David Foenkinos Michel Blanc gewinnen, sowie den "Monsieur Claude"-Star Chantal Lauby. In Frankreich hat der Film mehr als eine Million Zuschauer in die Kinos gezogen. (dpa)

"Das andere Rom": Rom ist für seine historischen Bauten, seinen Charme und seine Pracht berühmt. Abseits von all den Sehenswürdigkeiten liegt jedoch der enorme Autobahnring GRA, der auf fast 70 Kilometern um die italienische Hauptstadt herumführt und sich eine Schneise in die Landschaft schneidet. Wie dieses Verkehrsmonstrum das Leben und den Alltag der Bewohner beeinflusst, beobachtet dieser Dokumentationsfilm. (dpa)
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