"Victoria":
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Ein Berlin-Film der besonderen Art: Der deutsche Regisseur Sebastian Schipper ("Absolute Giganten") schickt eine fünfköpfige Gruppe, vier Jungs, ein Mädchen, auf die nächtlichen Straßen der Hauptstadt und lässt sie dort ein wildes Abenteuer erleben. Es gibt in diesem Film, der Premiere feierte bei den Filmfestspielen von Berlin, keinen Schnitt. "Victoria" besteht aus einer einzigen, 140 Minuten langen Einstellung. Das Skript zum Film soll nur zwölf Seiten lang gewesen sein, viele der Dialoge sind improvisiert. Vor der Kamera zu sehen sind Akteure wie Frederick Lau, Franz Rogowski, sowie, in der Rolle der Victoria, die Spanierin Laia Costa. (dpa)

"Miss Bodyguard": In "Miss Bodyguard" treffen zwei grundverschiedene Frauen aufeinander. Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon spielt eine verkniffene Polizistin, Latina-Star Sofia Vergara eine lebenslustige Luxusfrau. Die Beamtin soll die Ehefrau eines Drogenbosses beschützen und zum Gericht eskortieren, wo sie als Kronzeugin aussagen soll. Dabei geht allerhand schief. Am Ende muss das Duo vor Gangstern und Cops flüchten. (dpa)

"Rico, Oskar und das Herzgebreche": Rico und Oskar sind zwei Berliner Jungs so unterschiedlich wie Charlottenburg und Marzahn. Rico ist kräftig und stark, aber eben nicht der Hellste. Oskar ist ängstlich und schmächtig, dafür aber superschlau. Doch sie sind beste Freunde. Im ersten Teil der Kinderbuchreihe von Andreas Steinhöfel (und der Film-Trilogie) haben sie gemeinsam einen Kidnapper besiegt. Im Nachfolger müssen sie jetzt Ricos Mama aus der Klemme helfen, die von fiesen Hehlern zum Bingo-Betrug gezwungen wird und unglücklich in den Nachbarn verliebt ist. Außerdem tragen die beiden Jungs selbst auch noch gehörig viel Herzschmerz mit sich herum. (dpa)

"Love & Mercy": Die Beach Boys wurden Anfang der 60er Jahre in Kalifornien gegründet. Mit ihren Hits, darunter "Good Vibrations" oder "Wouldn't it be nice" eroberten sie die Herzen von Fans weltweit. Kaum denkbar gewesen wäre dieser Erfolg ohne das Genie des Brian Wilson, Komponist und Sänger und der kreative Kopf der Band. Dem heute 72-Jährigen setzt Bill Pohlad nun mit seinem Film ein Denkmal. Wilson wird in "Love & Mercy" von zwei Mimen verkörpert: Paul Dano ("Little Miss Sunshine") spielt den jungen Brian der 1960er, John Cusack ("High Fidelity") den der 1980er Jahre. (dpa)
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