Weitere Filmstarts

"Freistatt":Blick zurück im Zorn - Autor und Regisseur Marc Brummond erinnert an west-deutsche Realität Ende der 1960er Jahre. Damals gehörten Heime für sogenannte schwer erziehbare Kinder und Jugendliche zum Alltag. Die Diakonie Freistatt bei Diepholz in Niedersachsen hat den traurigen Ruhm, eines der schlimmsten dieser Heime gewesen zu sein. Harte Arbeit, strengste Disziplin und Psychoterror kennzeichneten das Leben der hier untergebrachten Jugendlichen. Ausgehend von Tatsachen erzählt Brummond die erschütternde Geschichte des 14-jährigen Wolfgang (Louis Hofmann), der in Freistatt gebrochen werden soll. Marc Brummond bekam für sein Kinospielfilm-Debüt zahlreiche Auszeichnungen. (dpa)

"Antboy - Die Rache der Red Fury": Als Superheld mit Ameisenkräften hat der zwölfjährige Pelle den Bösewicht Floh besiegt. Seitdem ist er ein Star in seiner Kleinstadt Middellund. Doch ein Jahr später bekommt es Pelle im zweiten Teil der Superhelden-Trilogie "Antboy" mit Problemen eines ganz anderen Kalibers zu tun: Eifersucht und Liebeskummer. Er selbst will die Schulschönheit Ida beeindrucken, gleichzeitig setzt ihm die mysteriöse Red Fury zu und die Terror-Zwillinge entwickeln plötzlich auch Superkräfte. Ganz schön viel für den schmächtigen Antboy. Doch zum Glück gibt es am Ende doch wahre Freundschaft. (dpa)

"Dior und ich": Am 9. April 2012 wurde der belgische Stardesigner Raf Simons als Nachfolger des in Unehren gegangenen John Galliano zum Kreativdirektor der Damenlinien bei Dior ernannt. In den kommenden zwei Monaten hatte er unter extremem Zeitdruck seine erste Haute-Couture-Kollektion zu entwerfen und zu präsentieren. Und sich damit zugleich bei Mitarbeitern, Kunden, Fans und Finanziers des Hauses zu profilieren. Dem französischem Filmemacher Frédéric Tcheng (Regie, Drehbuch, Produktion) ist es gelungen, dem Modeschöpfer und seinem beeindruckenden Team bei ihrer Arbeit hautnah zu kommen. (dpa)

"Verliebt, verlobt, verloren": Bei dem Streifen schaut die deutsch-koreanische Regisseurin Sung-Hyung Cho auf Liebesgeschichten von Menschen aus der ehemaligen DDR und Nordkorea: Mitte der 50er Jahre studierten um die 360 Studenten aus Nordkorea in Dresden, Leipzig, Rostock, Ilmenau und Jena. Einige lernten deutsche Frauen kennen und bekamen Kinder mit ihnen, mussten dann aber in ihre sozialistische Heimat zurückgehen. "Verliebt, verlobt, verloren" ist der dritte Teil einer Trilogie von "Heimatfilmen" der Regisseurin. Nach der Doku "Full Metal Village" über ein Heavy-Metal-Festival in der Provinz folgte sie in "Endstation der Sehnsüchte" deutschen Rentnern, die mit ihren Frauen in deren südkoreanische Heimat zogen. (dpa)
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