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"Landraub": Zuckerrohrplantagen in Kambodscha, Weizenfelder in Rumänien oder Palmölbäume in Indonesien: Diese schier endlosen Monokulturanbauten bringen ihren neuen Besitzern oft auch noch subventioniert enorme Gewinne, ihre früheren Besitzer aber wurden oft brutal vertrieben. Weil immer mehr Menschen auf der Erde leben, brauchen sie auch immer mehr Lebensmittel - und so ist Ackerland zum Anlagegut für Großinvestoren geworden. Eindringlich deutlich macht das der Dokumentarfilm "Landraub" von Regisseur Christian Langbein und Autor Christian Brüser. (dpa)

"Wochenenden in der Normandie": Christine und Jean sowie Ulrich und Sylvette, das sind nicht nur zwei seit langer Zeit befreundete Ehepaare, sie verfügen auch über zwei benachbarte Ferienhäuser in der französischen Normandie. An Wochenenden treffen sich die vier Freunde dort gerne, um gemeinsam zu entspannen. Alles aber ändert sich, als die Ehe von Jean und Christine auseinanderbricht. Die Trennung des einen Paares führt schließlich dazu, dass auch das andere Paar seine Beziehung auf den Prüfstand stellt. Auch Ulrich und Sylvette sehen sich plötzlich mit unangenehmen Fragen konfrontiert. Zum französisch-deutschen Cast gehört auch Ulrich Tukur; die Regie stammt von der Französin Anne Villacèque. (dpa)

"Um jeden Preis": Die Affäre um Lance Armstrong hat den Radsport erschüttert. Der britische Regisseur Stephen Frears ("The Queen", "Mein wunderbarer Waschsalon") zeichnet das Doping-Drama um Armstrong in einem neuen Spielfilm nach. "Um jeden Preis" stützt sich auf Enthüllungen des Journalisten David Walsh, der den siebenfachen (und später entthronten) Tour-de-France-Sieger über Jahre beobachtete - bis er ihm auf die Schliche kam. In knapp 100 Minuten entfaltet Frears das Duell zwischen Walsh (Chris O'Dowd) und Armstrong (Ben Foster). Der Film versucht, die Hintergründe des Doping-Systems für jeden verständlich zu erklären. (dpa)
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