Weitere Filmstarts

"Die Schüler der Madame Anne": In der 11. Klasse am Gymnasium der Pariser Problem-Vorstadt Créteil entladen die Jugendlichen ihren Frust. Sie bekämpfen die Lehrer und mobben sich gegenseitig. Viele Pädagogen haben die Klasse schon aufgegeben. Nur Geschichtslehrerin Anne nicht. Um den Schülern mehr Disziplin, Respekt, und auch Selbstvertrauen zu vermitteln, schlägt sie ihnen die Teilnahme an einem Wettbewerb zum Thema nationalsozialistische Konzentrationslager vor. Der Film "Die Schüler der Madame Anne" von Marie-Castille Mention-Schaar beruht auf einer wahren Begebenheit. Neben Ariane Ascaride spielen vorwiegend Laiendarsteller mit. Unter ihnen auch Ahmed Dramé, einer der Schüler, der auch den Drehbuchentwurf schrieb. (dpa)

"El Club":Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen Berlin bekam das chilenische Gesellschaftsdrama "El Club" von Regisseur Pablo Larraín mit dem Großen Preis der Jury eine der wichtigsten Ehrungen der Berlinale. Der Beifall für die Jury-Entscheidung war groß. Denn dem Film gelingt es auf sehr spannende, dabei sensible Art, sich mit dem schwierigen Thema Kindesmissbrauch auseinanderzusetzen. Die Handlung spielt in einem abgelegenen Haus. Dort leben Priester, die schuldig geworden sind. Isolation und ein karges Leben, das sind die Strafen, die ihnen die Kirche auferlegt. Eine juristische Strafverfolgung findet nicht statt. Die wird von den Kirchenoberen verweigert. Was fatale Folgen hat. Der Berlinale-Erfolgsfilm überzeugt durch die Intensität der Akteure, vielsagende Bilder und provozierende Fragen an Kirche und Staat. (dpa)

"Ritter Trenk": Der Bauernjunge Trenk Tausendschlag zieht aus, um Ritter zu werden und begibt sich auf eine spannende Reise durch die mittelalterliche Welt. Begleitet von seinem treuen Freund Ferkelchen hat er das unerreichbare Ziel, sich und seine Familie von der Leibeigenschaft zu befreien. Es geht durch dunkle Wälder in die von Menschen wimmelnde Stadt, auf Burgen und zu Ritterturnieren. Er trifft Gaukler, Prinzessinnen, furchteinflößende Drachen und erfährt, dass ein Ritter nicht gleich ein wahrer Ritter ist. Der von Hand gezeichnete Film setzt wie klassische Märchen auf einen moralischen Kern. (dpa)
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