Asche von Helga Meiers Mutter nach Odyssee heimgekehrt
Die Urne ist am Ziel

Das Warten hat nach drei Wochen endlich ein Ende: Helga Meier kann die Urne mit der Asche ihrer Mutter endlich beisetzen. Bild: Götz

Schwarzenfeld. (üd) Drei Wochen musste die 47-jährige Helga Meier aus Schwarzenfeld (Kreis Schwandorf) auf die Urne mit der Asche ihrer Mutter warten. Auf dem Weg vom Krematorium in Regensburg war das Paket wegen des Poststreiks im Verteilzentrum verschollen - jetzt ist es wieder da.

Wie Erwin Nier, Pressesprecher der Post DHL Group, am späten Donnerstagnachmittag bestätigte, wurde das Paket am Donnerstag um 15 Uhr an die Friedhofsverwaltung in Schwarzenfeld zugestellt. "Was lange währt, wird endlich gut", sagt Nier, der sich persönlich um die Sache gekümmert hatte. Durch Vermittlung unserer Redaktionhatte er die DHL-Paketnummer vom Bestatter in Wernberg-Köblitz bekommen und dann die Sendung auf dem kurzen Dienstweg ausfindig gemacht. Offenbar lag das Paket schon eine Weile im Zustellstützpunkt Schwarzenfeld, war wegen des Streiks allerdings nicht als "eingegangen" gescannt worden. Helga Meier kann nun endlich die Bestattung ihrer Mutter in die Wege leiten - und ihren Frieden finden.
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