Atzmannsrichter buttern im Gemeinschaftshaus aus - Jeder darf mal ans Fassl
Keine 30 Jahre mehr warten

Gespannt blickten (von links) Gerätewart Johannes Kohl, Pfarrvikar Christian Preitschaft, Dorfhelferin Marlies Rumpler und Feuerwehr-Vorsitzender Florian Kellner ins Butterfassl. Bild: hfz
Vom wunderbaren Geschmack frisch gemachter Butter überzeugten sich zahlreiche Gäste im Gemeinschaftshaus. Organisiert von stellvertretender Ortsbäuerin Hedwig Kraus gab es nach 30 Jahren erstmals wieder ein Ausbuttern in Atzmannsricht. Dazu hatte die Feuerwehr unter der Leitung ihres Vorsitzenden Florian Kellner ins Gemeinschaftshaus eingeladen.

Dorfhelferin Marlies Rumpler besorgte die notwendigen Utensilien und den eingedickten Rahm. Nach kurzer Einführung, wie Butter gemacht wird, wurde das Stampf-Fass gefüllt und mit den ersten Stößen in Bewegung gebracht. Bei kurzweiligen Geschichten rund um die Butter wurden nach und nach die Gäste aktiv und betätigten sich am Butterfassl. Selbst Pfarrvikar Christian Preitschaft ließ sich nicht zweimal bitten. Bald konnte der gestampfte, eingedickte Rahm aus dem Fass genommen werden.

Während die Butter ausgewaschen und gemodelt wurde, servierten die Dorffrauen bereits durchgedrehtes Geräuchertes, Käse und ofenfrisches Bauernbrot. Gemeinsam verzehrten die Teilnehmer alle Köstlichkeiten und waren sich einig: Bis zum nächsten Ausbuttern wollen sie keine 30 Jahre warten. Zum Dank für die Vorführung des Ausbutterns bekam Marlies Rumpler von Feuerwehr-Vorsitzendem Florian Kellner und Gerätewart Johannes Kohl einen Korb mit selbst gemachten Köstlichkeiten.
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