Augsburg.
Kulturnotizen Mehr Geld für Theater-Sanierung

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Bild: dpa
(dpa) Der Freistaat greift der klammen Stadt Augsburg bei der dringend nötigen Theatersanierung stärker als erwartet unter die Arme. Zu der nach den derzeitigen Planungen rund 189 Millionen Euro teuren Sanierung werde das Land 107 Millionen Euro zuschießen, kündigte Finanzminister Markus Söder (CSU) an. Die Kosten für die Modernisierung des völlig maroden Stadttheaters waren vor wenigen Monaten förmlich explodiert. Während im Jahr 2009 ein Hamburger Architekturbüro noch von weniger als 100 Millionen Euro ausging, wurden die Kosten zum Jahresanfang plötzlich auf 235 Millionen Euro taxiert. Seitdem wurde darüber diskutiert, wie Bayerns drittgrößte Stadt diese Summe aufbringen kann. Im Februar ging die Stadt von einer maximalen Förderung von etwa 70 Millionen Euro durch München aus. Das Theater darf wegen Brandschutzmängeln nur noch vorübergehend bespielt werden.

60 Millionen Euro mehr für Kultur

Berlin.(dpa) Die Bundesausgaben für Kultur sollen im kommenden Jahr um rund 60 Millionen Euro und damit um etwa fünf Prozent steigen. Das sieht der Haushaltsentwurf vor, der am Mittwoch im Kabinett beraten wurde. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) nannte das neuerliche Plus für ihren Etat ein großartiges Signal. "Der Bund gibt den Künsten eine Perspektive und geht trotz Schuldenbremse und ausgeglichenem Haushalt mit gutem Beispiel voran", erklärte sie. Der Haushalt muss noch vom Parlament beraten und beschlossen werden.

Everett erhält Filmfest-Ehrenpreis

München.(dpa) Der britische Schauspieler Rupert Everett (56) wurde am Mittwoch mit dem Ehrenpreis des Filmfestes München ausgezeichnet. Er teilt sich den CineMerit Award mit dem Regisseur Jean-Jacques Annaud ("Der Name der Rose"). Everett sei im Kino, auf der Bühne und in anspruchsvollen Fernsehproduktionen zu Hause, sagte Festivalleiterin Diana Iljine. Everett ("Die Hochzeit meines besten Freundes") präsentiert in München seinen neuen Film "A Royal Night - Ein königliches Vergnügen". Darin spielt er den Vater von Queen Elizabeth II, König George V. Der Film dreht sich um den 8. Mai 1945. Die spätere Königin von England will darin als 19-jährige Prinzessin mit ihrer Schwester Margaret das Ende des Zweiten Weltkrieges feiern und schleicht sich heimlich und ohne Aufpasser fort auf eine aufregende Party.
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