Baden-Baden.
Kulturnotizen James Last - König der Musik-Charts

Das Titelbild des zweiten Bandes. Bild: hfz
(dpa) In den Feuilletons mag James Last gelegentlich belächelt worden sein, die Fans liebten ihn und kauften fleißig seine Musik. In den Offiziellen Deutschen Charts hält Last "einen gigantischen Rekord, den so schnell wohl niemand erreichen wird", teilte GfK-Entertainment am Mittwoch mit. Im Laufe seiner Karriere habe Last nicht weniger als 110 Alben in der Hitliste platziert. Davon erreichten 46 die Top 10 - auch das ein einsamer Spitzenwert. Nur bei den Nummer-eins-Alben sei Last mit 13 hinter Peter Maffays 16 Nummer-eins-Alben gelandet.

Bereits Lasts erste Chartplatte war ein Verkaufsschlager. "Non Stop Dancing '65" erreichte damals Platz drei der Charts und war insgesamt über ein Jahr platziert. Im Juni 1969 war "Non Stop Dancing 8" die erste Nummer eins. In den Single-Charts waren "Biscaya" (Platz 16) und "Einsamer Hirte" (22, zusammen mit Gheorghe Zamfir) am erfolgreichsten. Die letzte Chartplatzierung stammt von 2009 ("Gold - Greatest Hits").

Großbritannien trauert um Last

London.(dpa) Der Tod von James Last ist auch in Großbritannien mit großer Trauer aufgenommen worden. Britische Medien verbreiteten die Nachricht am Mittwoch mit Eilmeldungen. James Last war jahrzehntelang und bis zuletzt Dauergast auf britischen Bühnen, sein Musikstil des "Easy Listening" kam beim britischen Publikum besonders gut an. Mehr als 90 Konzerte gab er mit seinem Orchester in der Londoner Royal Albert Hall. Beim Umbau der traditionsreichen Veranstaltungshalle wurde James Last als Akustik-Experte herangezogen.
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