(Berichtigung: Namensschreibweise Wilutzky (nicht Wilutsky), 3. Absatz) Wim Wenders und "Citizenfour": Dokus mit Oscar-Chancen gefeiert

Countdown zu den Oscars mit Wim Wenders und "Citizenfour": Wenige Tage vor der Trophäen-Gala (22.2.) sind in Los Angeles die nominierten Dokumentarfilmer vorgestellt worden. Zum dritten Mal war Wim Wenders (69) bei dem Empfang im Hauptquartier der Academy am Mittwochabend (Ortszeit) dabei. Der deutsche Regisseur ist mit "Das Salz der Erde" über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado im Rennen. Zweimal war Wenders zuvor schon nominiert, für "Buena Vista Social Club" und für "Pina". Gewonnen hat er aber noch nie.

Beim dritten Mal sei man schon etwas "abgebrühter", sagte Wenders der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie", witzelte der Regisseur. Er komme nicht mit so großen Erwartungen wie noch beim ersten Mal.

Oscar-Chancen hat auch die Doku "Citizenfour" über den amerikanischen Whistleblower Edward Snowden", die der NDR und der BR mitproduzierten. Hinter dem Film von US-Regisseurin Laura Poitras stehen die Berliner Produzenten Mathilde Bonnefoy und Dirk Wilutzky. "Wir würden uns natürlich freuen, wenn wir gewinnen. Das macht so viel Sinn für den Film und die Sache", sagte Wilutzky.
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