Berlin.
Kulturnotizen 23 Millionen Euro für Kulturförderung

Ottfried Fischer. Bild: dpa
(KNA) Der Bund hat für die Förderung der deutschen Kultur und Geschichte in Osteuropa im vergangenen Jahr rund 23,3 Millionen Euro bereitgestellt. Dies geht aus dem Bericht der Bundesregierung über die Förderung der Kulturarbeit gemäß des Bundesvertriebenengesetzes hervor. Im Jahr 2013 habe die Förderung rund 20,2 Millionen Euro betragen. Nach Angaben der Regierung wird der Erhalt des deutschen Kulturgutes in den östlichen Nachbarländern durch Museen, wissenschaftliche Forschung, Bibliotheken, Archive, Kulturveranstaltungen und die Restaurierung von Kulturdenkmälern gesichert.

Otti Fischer zeigt Hochwasser-Bilder

Passau.(epd) Der Kabarettist und Schauspieler Ottfried Fischer zeigt von Freitag, 4., bis Sonntag, 27. September, in Passau eine Ausstellung unter dem Titel "Hochwasser". Er habe Münchener Künstler eingeladen, sich des Themas anzunehmen, teilte der Münchener Presseclub am Mittwoch mit. 16 von ihnen hätten das Angebot angenommen und sich "intensiv mit Hochwasser, Überflutung und Untergang auseinandergesetzt". Die Ausstellung wird in den Räumen des künftigen Hochwassermuseums in Passau zu sehen sein, das von Fischer initiiert wurde. Eröffnet werden soll das Museum im Frühjahr 2016. Leiterin soll Fischers Tochter Lara werden, die in Passau Kulturwirtschaft studiert. Mit dem Thema "Hochwasser" muss sich die Dreiflüsse-Stadt Passau regelmäßig auseinandersetzen: Die letzte große Flutkatastrophe gab es im Sommer 2013, als Teile der Altstadt und des Zentrums unter Wasser standen.

Bibliothek des Jahres steht in Köln

Berlin/Köln.(dpa) Die Stadtbibliothek Köln ist "Bibliothek des Jahres 2015". Sie wurde dazu einstimmig von einer Jury des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) in Berlin gewählt. Trotz ungünstiger räumlicher Verhältnisse und geringer Ressourcen aufgrund einer angespannten Haushaltslage habe die Kölner Stadtbibliothek die Nutzungszahlen seit 2008 um 60 Prozent gesteigert.

Bibliotheksleiterin Hannelore Vogt sagte, viele verschiedene Schritte hätten zu diesem Erfolg geführt: So überprüft die Bibliothek mit einer neuen Software, welche Medien und Titel die Nutzer besonders interessieren - und berücksichtigt dies bei Neuankäufen. "Ein anderer Punkt ist, dass wir jetzt eine pauschale Jahresgebühr nehmen. Man muss nicht mehr für CDs, DVDs und so weiter separat bezahlen." Zudem sind auch die Stadtteilbibliotheken jetzt samstags geöffnet, die Wartezeiten bei der Ausleihe wurden durch neue Chips verringert.
Weitere Beiträge zu den Themen: Hochwasser (3437)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.