Berlin.
Kulturnotizen Auszeichnung für Reiner Kunze

(epd) Der Schriftsteller Reiner Kunze erhält den Hohenschönhausen-Preis 2014. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung des Fördervereins Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur verdient gemacht haben. Der 1933 im sächsischen Oelsnitz geborene Kunze hat vorbildlich zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beigetragen. Bereits zu DDR-Zeiten hat er mit seinen Werken den Unrechtscharakter der kommunistischen Diktatur offengelegt. Nach 1989 hat er als einer der ersten Autoren mit der Aufarbeitung der SED-Diktatur begonnen, indem er unter dem Titel "Deckname Lyrik" (1990) Auszüge seiner umfassenden Stasi-Akte veröffentlichte.

Endspurt bei Max-Reger-Tagen

Weiden. (esc) Zum Abschluss der 16. Weidener Max-Reger-Tage erwartet die Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm. Am Freitag, 3. Oktober, 11 Uhr, eröffnet Johannes Nies die Reihe. Neben Regers Telemann-Variationen präsentiert er die zweite Klaviersonate von Sergei Rachmaninoff. Der italienische Organist Roberto Marini ist am Samstag, 4. Oktober, 18 Uhr, in der ehemaligen Kirche St. Augustin zu Gast und stellt dort seine Aufnahmen Regerscher Orgel-Werke vor. Regers Requiem nach Friedrich Hebbel präsentiert unter anderem die Weidener Kantorei. Karten im Vorverkauf bis Donnerstag, 2. Oktober, 16 Uhr, am NT-Ticketschalter (Telefon 0961/85-550) oder an der Tages-/Abendkasse.
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