Berlin.
Kulturnotizen Goldener Ehrenbär für Wim Wenders

(dpa) Der deutsche Regisseur Wim Wenders (69) ist der diesjährige Preisträger des Goldenen Ehrenbären bei der Berlinale. Das Festival sprach dem Schöpfer von "Der Himmel über Berlin" und "Pina" die Auszeichnung für sein Lebenswerk zu. "Mit Wim Wenders ehren wir einen der renommiertesten zeitgenössischen Autorenfilmer", erklärte Festivalchef Dieter Kosslick vor der Preisvergabe am Donnerstagabend. "Sein genreübergreifendes und vielseitiges Werk als Filmemacher, Fotograf und Autor hat unser Filmgedächtnis geprägt."

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) erklärte: "Berlin ist stolz und dankbar, dass einer der ganz großen Filmschaffenden unser Mitbürger ist." Mit seinem Klassiker "Der Himmel über Berlin" habe Wenders der einst geteilten Metropole ein unvergessliches filmisches Denkmal gesetzt.

Aus Anlass der Preisvergabe zeigt die Berlinale in einer Hommage zehn Filme des gebürtigen Düsseldorfers, darunter auch das frühe Meisterwerk "Im Lauf der Zeit" (1976) und das Roadmovie "Paris, Texas" (1984). Mit seiner Doku "Das Salz der Erde" über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist Wenders derzeit für einen Oscar nominiert.
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