Berlin.
Kulturnotizen Neue Mitglieder in Akademie

Oliver Hirschbiegel. Bild: dpa
(dpa) Die Schauspielerin Eva Mattes und der Bassbariton Thomas Quasthoff gehören zu insgesamt 13 Künstlern, die neu in die renommierte Berliner Akademie der Künste aufgenommen wurden. Bei den Autoren gehören etwa Günter Kunert, Reiner Kunze und Marie-Luise Scherer zu den "Frischlingen". Im Bereich Musik wurden die Komponisten und Musiker Philippe Manoury, Daniel Ott und Helmut Zapf gewählt. Alle 13 neuen Mitglieder haben ihre Wahl von Ende Mai inzwischen angenommen, teilte die Akademie mit. Die internationale Künstlervereinigung zählt damit nun in ihren sechs Sektionen insgesamt 414 Mitglieder. Ihre Aufgabe ist, die Künste zu fördern und die Politik in Kulturfragen zu beraten.

Friedenspreis für "Elser"-Film

München.(dpa) Der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds verlieh am Donnerstag den Friedenspreis des Deutschen Films "Die Brücke". Der nationale Hauptpreis ging an Regisseur Oliver Hirschbiegel für sein Drama "Elser - Er hätte die Welt verändert" über den gescheiterten Hitler-Attentäter Georg Elser. In der internationalen Kategorie wurde der mauretanische Regisseur Abderrahmane Sissako ausgezeichnet für seinen Film "Timbuktu". Weitere Preise gingen an das Drama "Wir sind jung. Wir sind stark" von Burhan Qurbani und an "The Fencer" von Klaus Härö.

Der Preis wird seit 2002 in wechselnden Kategorien verliehen im Gedenken an den Filmemacher Bernhard Wicki ("Die Brücke"). Geehrt werden künstlerisch wertvolle Filme mit einer humanistischen und gesellschaftspolitischen Dimension. Preisträger in früheren Jahren waren unter anderem die Schauspieler Maximilian Schell und Sibel Kekilli sowie die Regisseure Florian Henckel von Donnersmarck und Marc Rothemund.

"Charlie Hebdo" ab heute online

Hannover.(dpa) Ein halbes Jahr nach dem blutigen Anschlag auf die Pariser Redaktion von "Charlie Hebdo" startet eine Online-Ausstellung über das französische Satiremagazin. Vier Karikaturmuseen aus Hannover, Frankfurt am Main, Kassel und dem schweizerischen Basel haben sich für das Projekt zusammengetan. Es gehe darum, die getöteten Zeichner und die Themen von "Charlie Hebdo" vorzustellen, sagte die Direktorin des Museums Wilhelm Busch, Gisela Vetter-Liebenow, am Donnerstag in Hannover. Dafür wurden 250 Hefte der Jahre 2010 bis 2015 gesichtet und typische Karikaturen ausgewählt. Die Präsentation unter www.museen-fuer-satire.com ist ab Freitag, 3. Juli, abrufbar.
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