Berlin.
Kulturnotizen Rattle will in Berlin bleiben

(dpa) Simon Rattle (59), Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, will auch nach seinem Abschied vom Orchester im Jahr 2018 in Berlin wohnen bleiben. Dann wolle er auch mehr an der Staatsoper und der Deutschen Oper dirigieren, sagte Rattle in einem Interview mit der "Berliner Morgenpost". Die Leitung eines Opernhauses wolle er aber nicht übernehmen. "Noch eine Familie wäre zuviel", sagte der Brite. Rattle lebt mit seiner Frau, der Mezzosopranistin Magdalena Koená, mit drei Kindern in Berlin.

US-Kunstpreise an Hanks und Sting

Washington.(dpa) Oscar-Gewinner Tom Hanks (58), der britische Musiker Sting (63) und Soul-Sänger Al Green (68) haben den renommierten Kennedy-Preis erhalten. Die Preisträger hätten ihr Leben damit verbracht, "die kulturelle Lebendigkeit unserer Nation und der Welt" zu vergrößern, erklärte das Kennedy-Center in Washington. Komödiantin Lily Tomlin (75) und die frühere Ballerina Patricia McBride (72) erhielten die Auszeichnungen für ihr Lebenswerk.

Verletzte bei Protesten an Mailänder Scala

Mailand.(dpa) Die Saisoneröffnung an der Mailänder Scala ist auch in diesem Jahr von Protesten begleitet worden. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei wurden am Sonntagabend zwei Sicherheitskräfte verletzt. Es flogen Steine und Flaschen. Die Proteste richteten sich unter anderem gegen die Reformpolitik der italienischen Regierung. Für Generalmusikdirektor Daniel Barenboim wurde seine letzte Saisoneröffnung zum Erfolg: Er bekam minutenlangen Applaus.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.