Berlin.
Kulturnotizen Raubgräbern das Handwerk legen

(epd) Raubgrabungen und der kriminelle Handel mit Kulturgütern müssen nach Ansicht von Experten wirksamer bekämpft werden. Durch Satellitenbilder und Dokumentationen von Behörden vor Ort sei bekannt, dass nicht nur in Krisenregionen wie Syrien und im Irak raubgegraben werde, sagte die Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts, Friederike Fless, am Dienstag in Berlin. Fless plädierte für einen obligatorischen "lückenlosen Nachweis" für aus- und eingeführte Kulturgüter, damit deren Weg genau nachverfolgt werden könne.

Bei einer internationalen Konferenz am Donnerstag, 11. Dezember und Freitag, 12. Dezember, im Auswärtigen Amt beraten Fachleute darüber, wie Politik, Wissenschaft und Kultureinrichtungen Raubgrabungen und den illegalen Handel mit Kulturgut eindämmen können. Der Handel mit illegal exportierten Kulturgütern gilt als eine Finanzierungsquelle des internationalen Terrorismus. Über den Verkauf wertvoller Stücke finanzieren sich vermutlich Terrornetzwerke wie der "Islamische Staat" (IS). Die Europäische Union hat den Handel mit illegal ausgeführten irakischen und syrischen Kulturgütern bereits verboten.

Oberpfälzer Raunacht im Kulturschloss

Theuern. Auch am dritten Adventssonntag (14. Dezember) gibt es ein Kulturprogramm Kulturschloss Theuern (Kreis Amberg-Sulzbach). Kreisheimatpflegerin Martha Pruy entführt ab 15.30 Uhr die Zuschauer in eine Oberpfälzer Raunacht: Das wilde Heer tobt, Frau Holle geht um und das Orakel erlaubt den Blick in die Zukunft. Die Zuhörer gehen auf eine Reise in die Welt unserer Vorfahren und lauschen mystischen Melodien und Liedern aus dem keltischen Kulturraum. Der Eintritt ist frei.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kultur-schloss-theuern.de
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