Berlin.
Kulturnotizen Schauspieler Fred Düren gestorben

Fred Düren. Bild: dpa
(dpa) Der frühere Berliner Schauspieler Fred Düren ist im Alter von 86 Jahren in Jerusalem gestorben. Er lebte dort seit 1988 als Rabbiner. "Das Deutsche Theater und viele seiner Mitarbeiter trauern um Fred Düren", erklärte Intendant Ulrich Khuon auf der Homepage des Theaters. Seit 2008 war der Schauspieler Ehrenmitglied des Hauses. Dem Ensemble gehörte der gebürtiger Berliner von 1958 bis 1988 an. Bekannt wurde er mit Rollen wie Shylock, Faust oder Ödipus, zudem spielte er in zahlreichen DEFA-Filmen. Nach mehreren Jerusalem-Reisen entschied er sich 1988, als Rabbiner in Israel zu bleiben. Dort starb er laut der Traueranzeige seiner Familie bereits am 2. März und wurde auf dem Ölberg beerdigt.

Geschichte der Uniformen

Mitterteich. Im Museum eröffnet am Mittwoch, 11. März, um 18.30 Uhr die Sonderausstellung "200 Jahre Gendarmerie und Polizei". Klaus Sennert und Gerhard Hofbauer widmeten sich der Geschichte im Zeichen der Uniformen. Danach ist die Ausstellung im Mitterteicher Museum (Tirschenreuther Straße 10) bis 3. Mai zu sehen.

Hagen Rether in Schwarzachtalhalle

Neunburg vorm Wald. Hagen Rether gastiert mit seinem neuen Programm "Liebe" am Donnerstag, 19. März, um 20 Uhr in der Schwarzachtalhalle. Liebe, so der seit Jahren konstante Titel des Programms (nur der Inhalt ändert sich stets), kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden - und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher.

Sichtbar wird jedoch die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt. Getarnt als Charmeur bringt er im Plauderton böse Wahrheiten unters Volk - genau beobachtet und ohne Rücksicht auf Glaubenssätze oder politische Korrektheit. Karten beim NT/AZ-Ticketservice unter 0961/85550 und 09621/306130 sowie unter www.nt-ticket.de.
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