Berlin/Köln.
Kulturnotizen Kunstverkauf: Kritik vom Kulturrat

(dpa) Der Deutsche Kulturrat, die Vertretung von mehr als 200 Kulturverbänden, hat die Kunstverkauf-Pläne des Westdeutschen Rundfunks als "weiteren Tiefpunkt der Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen" kritisiert. Damit würden Befürchtungen bestätigt, dass mit der Versteigerung von zwei Warhol-Bildern des Casino-Betreibers Westspiel "die Büchse der Pandora geöffnet" worden sei, erklärte Geschäftsführer Olaf Zimmermann am Dienstag in Berlin. Der Kulturrat habe die Gefahr gesehen, "dass das schlechte Beispiel Schule machen könnte und auch andere notleidende öffentliche Einrichtungen ihren Kunstbesitz zu Geld machen würden." Der Rat forderte WDR-Intendant Tom Buhrow auf, die Vorbereitung für die Kunstverkäufe zu stoppen.

Der WDR lässt derzeit nach Angaben einer Sprecherin seine Sammlung von rund 600 Kunstwerken bewerten. Mit dem Verkauf einzelner Kunstwerke will der öffentlich-rechtliche Sender sein Haushaltsdefizit verringern.

Lasse Matthiessen bei "Klein & Kunst"

Weiden. Lasse Matthiessen begreift Victor Hugos Aussage, Melancholie sei das Vergnügen traurig zu sein, als Triebfeder seines Schaffens. Nach unzähligen Konzerten auf internationalem Parkett und den Alben "Dead Man Waltz" sowie "Carry Me Down", begeistert er mit seinen bittersüßen Symphonien. Der Teilzeit-Berliner aus Kopenhagen ist weit mehr als nur ein talentierter Songwriter, er ist allen voran wandelbar. Nach wie vor an der Akustikgitarre zu Hause, erlaubt sich das nordische Multitalent nun auch selbst gelegentliche Ausflüge an die elektronische Variante. Am Donnerstag, 27. November, 20 Uhr, gastiert Lasse Matthiessen bei "Klein & Kunst" in der Max-Reger-Halle (Untergeschoss). Karten beim NT/AZ-Ticketservice (Telefon 0961/85550 und 09621/306230) sowie an der Abendkasse.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.nt-ticket.de http://www.lassematthiessen.com/
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