Bewegender Abschied von Stephan Heindl
Trevesen weitergebracht

Nach dem Trauergottesdienst von Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszczuk (vorne rechts) beteiligte sich eine große Trauergemeinde an der Beerdigung von Stephan Heindl auf dem Trevesener Friedhof. Bild: rw
Trevesen. (rw) Eine große Trauergemeinde nahm am Dienstag Abschied von Stephan Heindl. Der Pullenreuther UWG-Gemeinderat war Sonntag völlig überraschend im Alter von nur 47 Jahren verstorben. Die kleine Kirche St. Wendelin konnte die vielen Menschen nicht fassen, die von einem engagierten und couragierten Mitbürger sowie Kollegen Abschied nehmen wollten.

Den Trauergottesdienst zelebrierte Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszczuk. Er erzählte das Gleichnis des Jünglings von Nain, den Jesus vom Tode auferweckte. Auf Stephan Heindl bezogen erklärte er, dass nur der Glaube an ein Leben nach dem Tode Zuversicht und Hoffnung gebe. Um den Verstorbenen trauern seine Ehefrau Heidi und die beiden Kinder Sophia und Simon.

Dem Requiem schloss sich die Beerdigung auf dem Friedhof von Trevesen an. Am offenen Grab würdigte Bürgermeister Hubert Kraus die Verdienste von Stephan Heindl, der seit 2008 für die UWG dem Gemeinderat von Pullenreuth angehörte. In dieser Zeit habe dieser durch unermüdliches Engagement Vieles erreicht. Seine Mitbürger schätzten seine ehrliche und geradlinige Art. Heindl habe viele neue Projekte angestoßen und dem Gemeinderat frische Impulse gegeben, betonte der Bürgermeister.

Natürlich sei ihm der Ortsteil Trevesen ganz besonders am Herzen gelegen. Hier habe der Verstorbene Vieles bewegt und vorangebracht. "Er konnte die Leute motivieren und zusammenhalten." Auch durch Schwierigkeiten habe er sich nicht vom Kurs abbringen lassen. Er habe noch so viele Pläne und Ideen gehabt, die er verwirklichen wollte, sagte Bürgermeister Kraus.

Sensibler Mensch

Als Mensch mit Ecken und Kanten charakterisierte Gerhard Tretter vom gleichnamigen Bauunternehmen in Immenreuth seinen langjährigen Mitarbeiter. Im Kern sei Heindl aber ein sehr sensibler Mensch gewesen.

Eine große Lücke hinterlässt der Verstorbene bei der Unabhängigen Wählergemeinschaft, die er selbst mit initiiert hatte und deren Vorsitzender er in den vergangenen zwölf Jahre war. "Wir sind unsagbar traurig", erklärte Ulrike Weiß, die Heindls Verdienste für die Gruppierung würdigte.

Weitere Nachrufe kamen von ehemaligen Schulkameraden, der Dorfgemeinschaft Lochau, dem Obst- und Gartenbauverein sowie von der Feuerwehr Trevesen. Am Ende erklang das Lied vom guten Kameraden.
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