Chicago.
Kulturnotizen Grateful Dead mit Abschiedskonzert

Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg. Bild: dpa
(dpa) Die US-Kultband Grateful Dead hat sich nach 50 Jahren von der Konzertbühne verabschiedet. Von Freitag bis Sonntag rockte die Band um Bob Weir, Phil Lesh, Bill Kreutzmann und Mickey Hart vor Zehntausenden Fans in der ausverkauften Soldier Field-Arena in Chicago. Mehr als eine halbe Million Menschen hatten online versucht, Karten für das "Fare Thee Well"-Finale zu bekommen. Die Hippie-Band hatte sich vor 20 Jahren zunächst aufgelöst, nachdem ihr Star-Frontman Jerry Garcia im August 1995 nach langer Drogenabhängigkeit gestorben war. Zuvor war sie drei Jahrzehnte lang durch die USA getourt. Tausende treuer Fans folgten ihnen dabei von Show zu Show. Die Musik der Grateful Dead mit Hits wie "Casey Jones" verband Elemente von Rock, Bluegrass und Folklore.

Dresen inszeniert "Arabella"

München.(dpa) Der Filmregisseur Andreas Dresen (51, "Sommer vorm Balkon") machte am Montag bei den Münchner Opernfestspielen einen Ausflug auf die Bühne. An der Bayerischen Staatsoper inszeniert er die Richard-Strauss-Oper "Arabella". In der Titelrolle war die Sopranistin Anja Harteros zu sehen. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stand Philippe Jordan. Die erste Festspiel-Premiere, Claude Debussys symbolistische Oper "Pelléas et Mélisande" in einer Inszenierung der jungen Regisseurin Christiane Pohle, war vom Münchner Publikum gnadenlos niedergebuht worden.

Fokus auf Dom und Stifterfiguren

Naumburg.(dpa) Ärmel hochkrempeln und nochmals ran: Nachdem es der Naumburger Dom nicht auf Anhieb zum Unesco-Welterbe geschafft hat, sollen die Prioritäten im Bewerbungsantrag neu gesetzt werden. "Es geht darum, den Fokus noch mehr auf den Dom und die weltweit einmaligen Stifterfiguren zu rücken", sagte eine Sprecherin des Fördervereins Welterbe. Zugleich soll die Einzigartigkeit der Denkmäler in der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut deutlicher hervorgehoben werden. Das Unesco-Welterbekomitee hatte den Naumburger Dom am Sonntag zunächst nicht in die Welterbeliste aufgenommen, der Bewerbung aber eine zweite Chance eingeräumt. Der Antrag darf überarbeitet und dann wieder eingereicht werden.
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