Circus Mewarda in Oberwildenau - Jeder Besucher zählt
Ponys, Lamas und eine heiße Show

"Mister Vulcano" alias Jonny Schubert betätigt sich beim Circus seiner Familie unter anderem als Feuerspucker. Bild: bey
Oberwildenau. (bey) Seit sechs Generationen gibt es den Circus Mewarda als Familienunternehmen. Doch er ist im Lauf der Jahre sehr klein geworden. Am Ufer der Naab bei der alten Wollwasch haben der kleine Fuhrpark und das Zelt mit 100 Sitzplätzen ausreichend Platz. Eine große Manege hat der Circus nicht, vielmehr sind unmittelbar vor den Zuschauern die Clowns und Feuerspucker präsent, dazu werden akrobatische Vorführungen angeboten.

Auf Tierdressuren verzichtet die Familie Schubert aus Nürnberg als Eigner des traditionellen Unternehmens. Zum einen gibt es den Konflikt mit den Tierschützern, zum anderen wird es immer schwerer, Heu für die Tiere zu bekommen. Beim Oberwildenauer Gastspiel des Circus Mewarda gibt es erstmals Ponys und Lamas zu sehen. Die stammen von einem nicht mehr existierenden Unternehmen.

Sechs Familienmitglieder sind der Stamm des Circus', der auf jeden Besucher angewiesen ist. Es geht schlichtweg ums Überleben, erzählen die Circusleute. Denn beim vorherigen Gastspiel in Schnaittenbach kamen die Besucher nicht in berauschender Zahl. Die Einnahmen wurden von den Spritkosten zur Weiterfahrt nach Oberwildenau, für die dortige Platzmiete und die Kaution fast aufgefressen. Der Circus Mewarda gibt auch gerne Sondervorstellungen für Seniorenheime. Kinder haben einen hohen Stellenwert bei seinen Auftritten: Sie werden in die Vorführungen einbezogen.

Circus Mewarda ist vom 1. bis 3. Mai, jeweils um 16 Uhr, auf der Naabwiese an der alten Wollwasch zu sehen. Am Sonntag ist großer Familientag mit einem Eintrittspreis von 10 Euro auf allen Plätzen. Vom 8. bis 10. Mai schlägt der Circus sein Zelt am Sportplatz in Schirmitz auf.
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