Country-Ikone Lynn Anderson stirbt 67-jährig in Nashville/Tennessee
Berühmt durch einen Rosengarten

Lynn Anderson in der ZDF-Livesendung "Willkommen bei Carmen Nebel" im März 2009. Archibild: dpa
Die amerikanische Country-Ikone Lynn Anderson, die durch den Hitsong "(I Never Promised You a) Rose Garden" bekannt wurde, ist tot. Die Sängerin starb am Donnerstag in einem Krankenhaus in der Country-Hochburg Nashville (US-Staat Tennessee).

Nach US-Medienberichten erlitt sie einen Herzschlag, nachdem sie wegen einer Lungenentzündung in die Klinik gebracht worden war. Die dreifache Mutter und vierfache Großmutter wurde 67 Jahre alt. Die am 26. September 1947 im Bundesstaat North Dakota geborene Sängerin hatte die Liebe zur Country-Musik wahrscheinlich von ihrer Mutter geerbt, der Songschreiberin Liz Anderson.

Schon als Teenager nahm sie an Gesangswettbewerben teil, und schon vor ihrem 20. Geburtstag nahm sie mehrere Platten auf. 1970 zog sie nach Nashville und landete dort den Hit ihres Lebens. In den 1970er Jahren zählte sie zu den erfolgreichsten Country-Sängerinnen. Außer als Sängerin machte sie sich auch als Entertainerin einen Namen. Zu Lynn Andersons größten Hits gehörten neben "Rose Garden" Songs wie "Ride, Ride, Ride", "Top of the World" und "Cry". Der weltweite Chart-Hit "Rose Garden" brachte ihr eine Grammy-Trophäe ein. Die Sängerin gewann im Lauf ihrer Karriere auch zahlreiche Country-Preise. Erst im Juni war ihr Gospel-Album "Bridges" erschienen.

"Ich bin ein großer Fan von Lynn", schrieb Country-Sängerin Reba McEntire (60). Anderson habe als Wegbereiterin sehr viel für Frauen in der Country-Musik getan.
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