Dekan Dominik Sobolewski verlässt die Pfarrei St. Johannes der Täufer in Auerbach
Patres werden abberufen

Gravierender Einschnitt im kirchlichen und seelsorgerischen Leben der Pfarrei St. Johannes der Täufer: Der Dekan sowie Kaplan werden in wenigen Wochen Auerbach verlassen.

Auerbach. (swt) Nicht ganz unerwartet steht ein Wechsel an der Spitze der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Auerbach bevor. Dekan Dominik Sobolewski und sein Kaplan Pater Frank Schwegler werden Ende Juli abberufen. Wohin für beide die Reise geht, ist noch ungewiss. Ebenso, wer als Nachfolger die vakanten Stellen einnehmen wird. Gespräche laufen, heißt es nur im Umfeld. Pater Dominik war seit 1. September 2005 in Auerbach tätig. Zehn Jahre lenkte er die Geschicke von St. Johannes der Täufer; zusätzlich ist er als Dekan für weitere Pfarreien zuständig.

Priesterweihe 2013

Pater Frank Schwegler ist seit vier Jahren in Auerbach, er wurde 2013 zum Priester geweiht. Der Kaplan kümmert sich vor allem um die Kommunionvorbereitung, die Firmlinge und Ministranten. Durch den Weggang des Michelfelder Pfarrers vor einem Jahr mussten beide seitdem auch diese Gemeinde sowie Gunzendorf und Neuzirkendorf mit betreuen. Das bedeutete eine nicht unbeträchtliche Mehrarbeit für die beiden Resurrektionisten-Patres. Ihr Orden wird auch die Nachfolger stellen. Soviel ist sicher.

Die Kongregation von der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus ist in Frankreich am Aschermittwoch des Jahres 1836 entstanden. Die Ordensgemeinschaft hat ihren Ursprung im Exil in Paris. Sie entsprang der Umwelt der "großen Emigration", die sich nach dem Scheitern des polnischen Aufstandes im November 1830 in Frankreich bildete und ihre geistigen Bedürfnisse widerspiegelte. Bogdan Janski, Piotr Semenenko und Hieronim Kajsiewicz - sie gelten als Gründer der Resurrektionisten - waren die ersten Mitglieder dieser Gemeinschaft. Die drei begeisterten, begabten, jungen Männer gründeten eine Hausgemeinschaft.

Kleine Gemeinschaft

Nach dem Tod des Stifters Bogdan Janski am 2. Juli 1840 entwickelten seine Schüler, unter der Leitung von Piotr Semenenko und Hieronim Kajsiewicz, dessen Ideen weiter und lebten in einer Gemeinschaft. Die beiden gründeten eine kleine Gemeinschaft in Rom und empfingen die Priesterweihe im Dezember 1841. Während der Messe in den St. Sebastianskatakomben legten am Ostermorgen 1842 sieben Mitglieder des römischen Hauses ihr Ordensgelübde in einer noch namenlosen Ordensgemeinschaft ab. Die göttliche Vorsehung, die sie bis dahin führte, war mit ihnen auch an diesem Morgen. Als sie die Katakomben verließen, hörten sie die Glocken der Kirchen von Rom, die das österliche Halleluja verkündeten. Sie entschlossen sich zu dem Namen Kongregation von der Auferstehung des Herrn. (lateinisch: resurrectio).
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