Die große Kino-Vorschau 2015
Was läuft? Das läuft!

Der legendäre "Rasende Falke" fliegt wieder - in "Star Wars: Das Erwachen der Macht"! Bild: 20th Century Fox
 
Das Laserschwert hat schon gezündet: In "Star Wars: Das Erwachen der Macht" kehren Han Solo & Co. zurück auf die Landwände - und auch die dunkle Seite der Macht hat ihre Hände im Spiel. Bild: 20th Century Fox
 
Arnold Schwarzenegger greift zum vierten Mal als "Terminator" zur Waffe. Bild: Paramount
 
Max (Tom Hardy) ist wieder mad und springt zum vierten Mal über die Kinoleinwand. Bild: Warner Bros.
 
Captain America (Chris Evans, links) und Thor (Chris Hemsworth) sind mit den Avengers wieder im Einsatz. Bild: Marvel⁄Disney
 
Scott (Paul Rudd) fremdelt noch ein bisschen mit dem Ant-Man-Anzug, der ihn schrumpfen lässt. Bild: Marvel⁄Disney

Vorfreude ist die schönste Freude. Da trifft es sich für Filmfreunde gut, dass man schon zu Jahresbeginn genau weiß, wann welcher Streifen im Kino startet – das hilft bei der Vorfreude ungemein. Wir haben zusammengestellt, für welche Filme sich 2015 das Warten definitiv lohnt.

Den 17. Dezember 2015 haben sich Science-Fiction-Fans schon längst im Kalender markiert, auch wenn die Wartezeit bis dahin im Januar noch unendlich lange erscheint: Mit „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ startet dann die sehnlichst erwartete Fortsetzung der Sternensaga und bringt die Helden Luke Skywalker (Mark Hamill), Prinzessin Leia (Carrie Fisher) und Han Solo (Harrison Ford) rund 32 Jahre nach ihrem letzten Abenteuer ins Kino zurück. In "Episode VII" sind zudem Schauspieler wie Andy Serkis, Max von Sydow, Oscar Isaac, Adam Driver, John Boyega und Lupita Nyong’o zu sehen.

Als Regisseur sitzt diesmal J. J. Abrams am Steuer, der bereits die brachliegende "Star Trek"-Filmserie erfolgreicht reanimiert und Kirk, Spock und Co. zu neuen Erfolgen verholfen hat. "Star Wars"-Mastermind George Lucas ist diesmal nur noch als Berater dabei - und nach der Kritik an seinen "Prequels" (Episoden I bis III) dürften viele Filmfans darüber nicht gerade böse sein. Über die Handlung ist bisher nichts konkretes bekannt, spekuliert wird aber, dass Jedi-Meister Skywalker seit Jahren verschollen ist und eine junge Generation von Helden sich auf die Suche nach ihm macht. "Das Erwachen der Macht" soll der Auftakt einer neuen "Star Wars"-Trilogie sein - unklar ist aber, ob Ford, Fisher und Hamill auch in den anderen beiden Episoden mitspielen werden, oder ob sie diesmal nur den Stab übergeben.

Trailer zu „Star Wars: Das Erwachen der Macht“:







Fortsetzungen gehören generell natürlich auch 2015 zum Hauptgeschäft an den Kinokassen, und so wird weiter erzählt, was einmal Erfolg hatte. Der 67-jährige Arnold Schwarzenegger greift als faltiger Cyborg aus der Zukunft in „Terminator: Genisys“ ab 9. Juli wieder zur Waffe.

Der Film soll an die ersten beiden Filme von Regisseur James Cameron anknüpfen, mit einem kleinen Unterschied: Diesmal trifft Sarah Connor (Emilia Clarke) schon als kleines Mädchen auf die Maschine aus der Zukunft, die sie nicht töten, sondern beschützen soll. Um die Falten im Gesicht und am Hals des Senior-Cyborgs zu erklären, gibt es offenbar folgende Erklärung: Nur das Skelett des Terminators ist aus Metall, die Außenschicht ist aus organischem Material - und das altert. Clever. Regie führt Alan Taylor ("Game of Thrones").

Trailer zu „Terminator: Genisys“:







In „Mad Max: Fury Road“ kehrt bereits am 14. Mai ein weiterer Actionheld zurück, diesmal allerdings gespielt vom Briten Tom Hardy ("Inception", "The Dark Knight Rises") – beim letzten Einsatz des verrückten australischen Endzeitkriegers vor 30 Jahren, "Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel", schlüpfte noch Mel Gibson in die Lederklamotten.

An Hardys Seite sind unter anderem Charlize Theron ("Monster") und Nicholas Hoult ("X-Men: Zukunft ist Vergangenheit") zu sehen. Regie führt, wie schon bei den ersten drei Filmen, der Australier George Miller, der unter anderem auch mit dem Trickfilm "Happy Feet" und der Komödie "Ein Schweinchen namens Babe" an den Kinokassen Erfolge feierte.

Trailer zu „Mad Max: Fury Road“:







Gleich eine ganze Horde von Helden tritt am 30. April zu ihrem zweiten Einsatz an: In „Marvel’s Avengers: Age of Ultron“ kämpfen die Comic-Superhelden Iron Man, Captain America, Hulk, Hawkeye, Thor und Black Widow gegen einen übermächtigen Roboter, der – natürlich – die Welt zerstören will.

Mit dabei sind wieder die Hauptdarsteller Robert Downey jr., Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Chris Evans, Jeremy Renner, Mark Ruffalo und Samuel L. Jackson - neu an Bord sind James Spader (als Stimme von Ultron), Aaron Taylor-Johnson als Quicksilver und Elizabeth Olsen als Scarlett Witch. Regie führt auch diesmal Joss Whedon.

Trailer zu „Marvel’s Avengers: Age of Ultron“:







Mit „Ant-Man“, gespielt von Paul Rudd, kommt am 23. Juli noch ein weiterer Marvel-Superheld in die Kinos, wenn auch nur ein winzig kleiner. Rudd verkörpert den nicht immer ganz gesetzestreuen Schwerenöter Scott Lang, der vom Wissenschaftler Hank Pym (Michael Douglas) die Chance bekommt, den Helden zu spielen.

Im Anzug des Ant-Man, des Ameisenmannes, schrumpft er auf Insektengröße und kann so auch in die am besten bewachten Verstecke des Bösen vordringen. Regie führt Peyton Reed ("Der Ja-Sager"), in weiteren Rollen sind Evangeline Lilly, Michael Peña und Hayley Atwell zu sehen.

Trailer zu „Ant-Man“:







Weitere Fortsetzungen 2015: „Fünf Freunde 4“ (29. Januar), „Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes“ (19. Februar), „Best Exotic Marigold Hotel 2“ (12. März), „Fast & Furious 7“ (2. April), „Der Kaufhaus Cop 2“ (16. April), „Pitch Perfect 2“ (14. Mai), „Jurassic World“ (11. Juni) und „Fack ju Göhte 2“ (10. September).

Nicht zu vergessen: Mit „Mockingjay Teil 2“ kommt das letzte Kapitel der „Die Tribute von Panem“-Saga am 19. November in die Kinos – dann kämpft Katniss Everdeen, gespielt von Oscarpreisträgerin Jennifer Lawrence, ihren finalen Kampf gegen das allmächtige Regime der Hauptstadt Kapitol.

Keine Fortsetzung im eigentlichen Sinne, aber die Rückkehr der erfolgreichsten Kinoserie aller Zeiten kommt am 5. November auf die Leinwände: „Spectre“ ist der vierte Einsatz von Hauptdarsteller Daniel Craig als James Bond 007 und der 24. offizielle Film der Reihe. Regie führt wie schon beim Sensationserfolg „Skyfall“ (2012) Sam Mendes, als Bösewichte sind Christoph Waltz und Dave Bautista dabei.

Ebenfalls eigentlich keine Fortsetzung, aber die Fortführung eines erfolgreichen TV-Formats blökt mit „Shaun das Schaf“ ab 19. März in den Kinosälen: Die urkomischen Knetfiguren erobern dann die Leinwand ... und die große Stadt.

Trailer zu „Shaun das Schaf“:







Ein weiteres Glanzlicht im Animationsgenre dürfte das neue Abenteuer aus der Computertrickfilm-Schmiede Pixar werden: Nach Hits wie „Toy Story“, „Findet Nemo“ oder „Wall-E“ tritt das Studio mit „Alles steht Kopf“ (1. Oktober) eine Reise in den Kopf eines kleinen Mädchens an, in dem alle Gefühle – Freude, Wut, Ekel und Traurigkeit – als ulkige Figuren dargestellt werden.

Wer keine Lust auf große Spektakel hat, kann das Kinojahr 2015 trotzdem entspannt angehen – auch Arthaus-Fans kommen auf ihre Kosten. Der ehemalige Batman-Darsteller Michael Keaton persifliert in „Birdman – oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“ (Start: 29. Januar) seine eigene Karriere: Im Drama von Regisseur Alejandro González Iñárritu („Babel“) spielt er an der Seite von Kollegen wie Zach Galifianakis, Naomi Watts, Emma Stone und Edward Norton einen abgehalfterten Actionstar, der seinen Ruf mit einem ambitionierten Broadway-Stück wiederherstellen will. "Birdman" gilt als eine der großen Überraschungen des Kinojahres und ist bereits für 9 Oscars nominiert - darunter der für den besten Film, für die beste Regie, das beste Originaldrehbuch sowie für die Darsteller Keaton, Norton und Stone.

Trailer zu „Birdman“:







In „Big Eyes“ (23. April), dem neuen Film von Regisseur Tim Burton („Sleepy Hollow“), spielen Amy Adams und Christoph Walz das US-Künstlerehepaar Keane, das in den 1950er Jahren durch Porträts mit ungewöhnlich großen Augen berühmt wurde – die Bilder malte allerdings sie, und er kassierte den Ruhm. Als die Ehe Mitte der 1960er Jahre zerbricht, behält Walter als vermeintlich alleiniger Urheber der Werke das Millionenvermögen. Vor Gericht wird die wahre Entstehungsgeschichte der kitschigen, aber erfolgreichen Kunstwerke geklärt. Amy Adams hat für ihre Leistung bereits den Golden Globe gewonnen.

Trailer zu „Big Eyes“ (englisch, mit Werbung):







Ebenfalls auf wahren Begebenheiten basiert der Thriller „Foxcatcher“ (15. Februar) von Bennett Miller („Capote“): Der Ringer und einstige Olympiasieger Mark Schultz (Channing Tatum) hat den Höhepunkt seiner Karriere bereits überschritten, als er ein Angebot bekommt, das er nicht ablehnen kann: Der exzentrische Multimillionär John Du Pont (Steve Carell) lädt ihn ein, auf sein luxuriöses Anwesen zu ziehen und dort gemeinsam mit dem US-Ringer-Team für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul zu trainieren. Marks älterer Bruder und Mentor Dave (Mark Ruffalo), ebenfalls Ringer und gemeinsam mit seinem Bruder Doppel-Olympiasieger vier Jahre zuvor, soll sich auch anschließen. Während Mark sich schnell von den Verlockungen des reichen Lebens einlullen lässt, zögert der reifere, überlegtere Dave. DuPont, waffenvernarrter Neurotiker und Patriot mit Hang zum Größenwahn, verwickelt Mark währenddessen in eine gefährliche Abhängigkeit – Lob und Luxus werden gepaart mit Trainingsqualen und Psychospielen. Als sich Dave eines Tages doch überreden lässt, Teil von „Team Foxcatcher“ zu werden und mit Frau und Kindern auf das Anwesen zu ziehen, entfalten divergierende Ansichten, unterschwellige Aggressionen und DuPonts wachsende Paranoia eine desaströse Dynamik.

Trailer zu „Foxcatcher“ (mit Werbeeinblendungen):







Wie die beiden vorherigen Filme gilt auch „Selma“ (19. Februar) als heißer Oscar-Anwärter: David Oyelowo brilliert als US-Bürgerrechtler Martin Luther King.

Sommer 1965: Das formal bestehende Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA wird in der Realität des rassistischen Südens ad absurdum geführt. Schwarze sind Bürger zweiter Klasse und täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Die Stadt Selma, Alabama, ist einer der Orte, in denen sich der Widerstand formt. Dr. Martin Luther King (David Oyelowo), jüngst mit dem Friedensnobelpreis geehrt, schließt sich den lokalen Aktivisten an und zieht damit nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson (Tom Wilkinson) gerät unter Spannung. Zudem droht die Ehe zwischen King und seiner Frau Coretta (Carmen Ejogo) unter dem Druck und der ständigen Bedrohung zu zerbrechen. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schlägt Wellen, die bald das ganze Land in Aufruhr versetzen.

Trailer zu "Selma":







Im packenden Drama „Whiplash“ (19. Februar), ebenfalls ein Oscar-Kandidat, führt ein von J. K. Simmons („Spider-Man“) gespielter Lehrer an einer Elite-Musikschule einen Nervenkrieg gegen einen bemitleidenswerten Schüler (Miles Teller) – hier wird also nicht nur auf das Schlagzeug eingedroschen.

Der 19-jährige Jazz-Schlagzeuger Andrew Neiman (Teller) träumt von einer großen Karriere. Nach dem Scheitern der Schriftsteller-Laufbahn seines Vaters ist er fest entschlossen, sich durchzukämpfen und es auf dem renommiertesten Musikkonservatorium des Landes ganz nach oben zu schaffen. Eines Nachts entdeckt der für seine Qualitäten als Lehrer ebenso wie für seine rabiaten Unterrichtsmethoden bekannte Band-Leiter Terence Fletcher (Simmons) den jungen Drummer beim Üben. Wenngleich Fletcher in diesem Moment nur wenige Worte verliert, entfacht er in Andrew eine glühende Entschlossenheit. Zu dessen Überraschung veranlasst der Lehrer am nächsten Tag, dass der begabte junge Mann ab sofort in seiner Gruppe spielt – ein Schritt, welcher Andrews Leben für immer verändern wird.

Trailer zu „Whiplash“:







In „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ (12. Februar), dem neuen Film von Starregisseur Paul Thomas Anderson („The Master“, „There will be Blood“, „Magnolia“), spielt ein weiteres Mal Joaquin Phoenix die Hauptrolle: Als chaotischer Detektiv und Drogenliebhaber Larry „Doc“ Sportello untersucht er im Los Angeles der 70er Jahre einen Vermisstenfalls. Mit dabei: Josh Brolin, Owen Wilson, Benicio Del Toro und Reese Witherspoon.

Los Angeles 1970: Sportello (Phoenix) staunt nicht schlecht, als seine Ex-Freundin Shasta (Katherine Waterston) eines Abends urplötzlich bei ihm auf der Matte steht. Sie erzählt ihm von ihrer Affäre mit dem Milliardär Mickey Wolfman (Eric Roberts) und dem Plan von dessen Frau und deren Liebhaber, den reichen Bauherrn zu entführen und in eine psychiatrische Anstalt zu stecken. Doc soll der verliebten Shasta nun helfen, dieses Vorhaben zu verhindern. Doch kaum hat der Ermittler mit seinen ersten Nachforschungen begonnen, verschwindet Mickey tatsächlich schon spurlos. Während Doc seine Bemühungen zur Aufklärung des Falls verstärkt, bekommt er es nicht nur mit seinem verfeindeten Ex-Kollegen Christian "Bigfoot" Bjornsen (Brolin), sondern auch mit mehr und mehr zwielichtigen Gestalten zu tun. Dabei verstrickt er sich immer tiefer in Ärger, aus dem ein unbeschadetes Entkommen zunehmend unwahrscheinlicher wird...

Trailer zu „Inherent Vice“ (englisch):







Aber auch andere preisgekrönte Filmemacher bringen 2015 nach längerer Wartezeit ihre neuen Arbeiten in die Kinos. Michael Mann etwa, Regisseur von Klassikern wie „Heat“ oder „Collateral“, bringt mit „Blackhat“ (5. Februar) nach sechs Jahren Pause einen neuen Film: In dem Cyberterror-Thriller spielt Chris Hemsworth („Thor“) einen Häftling mit speziellen Talenten, der globale Internet-Terroristen zur Strecke bringen soll.

Die Geschichte: Ein Angriff auf die globalen Finanzmärkte von nie gekanntem Ausmaß versetzt Regierungen und Geheimdienste in Panik – so sehr, dass sie sogar Nicholas Hathaway (Hemsworth) aus dem Gefängnis holen, um den Kampf gegen die geheimnisvollen Cyberkriminellen zu gewinnen. Hathaway, ein zu 15 Jahren verurteilter Hacker und Computergenie, ist der Einzige, der es mit den Gangstern hinter der Web-Attacke aufnehmen kann. Er lässt sich für das Versprechen anheuern, ein freier Mann zu sein, wenn er die Täter aufspürt. Doch was für Hathaway fast als sportliche Herausforderung beginnt, wird sehr schnell zu einem erbarmungslosen Spiel auf Leben und Tod – denn sein anonymer Gegner kapert nicht nur die globalen Datenleitungen, sondern trägt auch höchst realen Terror in die Welt. Eine Hetzjagd rund um den Erdball beginnt, die Hathaway und seine Helfer nach Chicago, Los Angeles, Hong Kong und Jakarta führt ...

Trailer zu „Blackhat“:







Mit „Jupiter Ascending“ (5. Februar) kehren schließlich Andy Wachowski und Lana Wachowski ins Science-Fiction-Genre zurück, das sie 1999 mit den „Matrix“-Filmen revolutioniert haben. Die Hauptrollen in der opulent kosmischen Weltraumoper spielen Mila Kunis, Channing Tatum, Eddie Redmayne, Sean Bean und James D’Arcy. Die Geschichte: Jupiter Jones (nicht die gleichnamige deutsche Band, sondern Kunis) wurde unter dem Nachthimmel geboren – man sagt ihr eine große Zukunft voraus. Als erwachsene Frau träumt Jupiter von den Sternen, wird aber immer wieder vom nüchternen Alltag eingeholt, denn sie bekommt nichts auf die Reihe und hält sich mit Toilettenputzen über Wasser. Erst als der genetisch manipulierte Ex-Soldat Caine (Tatum) auf der Erde landet, um sie zu finden, bekommt Jupiter eine Ahnung von dem Schicksal, das ihr von Geburt an vorherbestimmt ist: Ihre Gene weisen sie als Anwärterin auf ein außergewöhnliches Erbe aus, das den gesamten Kosmos aus den Angeln heben könnte.

Trailer zu "Jupiter Ascending“:







Eher Science-Fiction für Kopfmenschen dürfte schließlich „Ex Machina“ (23. April) bieten, das Regiedebüt von Drehbuchautor Alex Garland („28 Days Later“, „Alles, was wir geben mussten“): Caleb (Domhnall Gleeson) arbeitet als Programmierer für einen Großkonzern und gerät in geheimes Programm, mit dem künstliche Intelligenz erschaffen werden soll.

Caleb (Gleeson) gewinnt einen firmeninternen Wettbewerb – sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan (Oscar Isaac). Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau (Alicia Vikander). Die packende Story verwickelt Caleb in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität?

Trailer zu "Ex Machina“: