Die "Tage Alter Musik" laufen heuer zum 31. Mal mit Unterstützung durch OB Joachim Wolbergs - ...
Stadt poliert Aushängeschild auf

Zusammen garantieren sie hochkarätigen Musikgenuss: Dr. Rudolf Gingele, Sparkasse Regensburg, die Organisatoren der "Tage Alter Musik" Ludwig Hartmann (von links), Stephan Schmid und Paul Holzgartner sowie Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Bild: Wolke
Regensburg.Bayreuth ist das Mekka der Wagnerianer, Cannes die Stadt der Cineasten - und Regensburg der Magnet für Anhänger Alter Musik. Zum 31. Mal steigt das Festival "Tage Alter Musik" mit außergewöhnlichen Darbietungen in historischen Räumen. Vom 22. bis zum 25. Mai fällt der Termin traditionell auf das Pfingstwochenende.

Bewährtes Konzept

"Es gibt Dinge in Regensburg, die sind unverwechselbar. Die ,Tage Alter Musik' gehören dazu." So beschied Joachim Wolbergs angesichts des Programmes, das im Salzstadel vorgestellt wurde. Einen internationalen Charakter in familiärer Atmosphäre und eine große Bedeutung für die Stadt schrieb der Oberbürgermeister den "Tagen Alter Musik" zu. Und gleichzeitig deren Würdigkeit zur Bezuschussung: Ein auf zunächst fünf Jahre hin ausgerichtetes Förderprogramm soll den Machern des Festivals dabei helfen, sich unbeschwert ihrer hochkarätigen Tätigkeit zu widmen.

"Es kommt selten vor, aber nun bin ich sprachlos", äußerte sich Mitorganisator Ludwig Hartmann nach der offiziellen Unterschreibung des Förderprogramms. Stattdessen spricht das Programm für sich. Es zeigt klar an: Hartmann und seine Mitstreiter Paul Holzgartner und Stephan Schmid bleiben ihrem bewährten Konzept treu. 15 hochattraktive Konzerte von internationalen Ensembles sind für erschwingliche Preise in historischen Räumen zu hören.

Das Spektrum reicht dabei von geistlichen Werken des 17. Jahrhunderts bis hin zum Wiederaufleben der Dresdner Hofkapelle des 18. Jahrhunderts. Es gibt Vokalmusik der Renaissance und "Barbarische Schönheiten", sprich folkloristischen Einfluss aus Osteuropa auf Komponisten wie Georg Philipp Telemann.

"Nach dem 30. Jubiläum im vergangenen Jahr läuft heuer alles wieder in normalen Bahnen", kündigte Ludwig Hartmann an. Dazu gehört auch das traditionelle Eröffnungskonzert durch die Regensburger Domspatzen, das nach letztjähriger Pause nun in der Dreieinigkeitskirche wieder aufgenommen wird.

Die Veranstaltungsorte bleiben mit geschichtsträchtigen Stätten wie dem Reichssaal, der Alten Kapelle, der Basilika St. Emmeram oder der Dominikanerkirche die altbewährten. Neu ist dieses Mal ein Freiluftkonzert im Innenhof der Hochschule für katholische Kirchenmusik. Dort präsentiert am Samstagnachmittag das deutsche Ensemble "Echo du Danube" auf musikalische Weise das Neapel des 17. Jahrhunderts.

Zusammenarbeit mit Uni

Ein weiteres Novum ist dieses Jahr die Zusammenarbeit der Planer der "Tage Alter Musik" mit der Universität Regensburg. Auf deren Anregung hin gibt es heuer erstmals einleitende Vorträge zu bestimmten Konzerten. Ein langjähriger Partner der "Tage Alter Musik" ist auch die Sparkasse Regensburg. Als Hauptsponsor unterstütze das Geldinstitut das Musikfestival gerne, wie Dr. Rudolf Gingele versicherte. Denn, so das Vorstandsmitglied: "Die ,Tage Alter Musik' bestehen seit 31 Jahren. Und sie werden immer besser."

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Karten für die Konzerte im Rahmen der "Tage Alter Musik" können nun erworben werden. Informationen und das Programm gibt es bei den Veranstaltern unter Telefon 0941 / 8979786 oder unter www.tagealtermusik-regensburg.de.
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