Düsseldorf.
Kulturnotizen Hits bei den Klicks: Webvideopreis

(dpa) Ein aufwendiger Animationsfilm, Comedyvideos und Alltagsgeschichten sind beim fünften Webvideopreis in Düsseldorf zu den besten Internet-Videos gekürt worden. Video des Jahres wurde der animierte Film "Tubeclash", in dem Videomacher als Comicfiguren gegeneinander antreten, von You-Tube-Star darkviktory, der als Sieger in drei von 20 Kategorien der große Gewinner des Abends war.

Erstmals übertrug die ARD die Verleihung live im Fernsehen - und zwar bei EinsPlus. Moderator war Christian Ulmen. Stars wie Komiker Otto, Sängerin Lena oder die Schauspielerin Sophia Thomalla traten bei der Gala am Samstag auf.


Als weibliche "Person des Jahres" wurde Kelly Svirakova (Kelly Misses Vlog) ausgezeichnet. Sie nimmt ihre Zuschauer in quirligen Videos mit durch ihren Alltag. In der Kategorie "Person of the year - Male" gewann die Gruppe Rocket Beans TV, die in ihren Videos unter anderem gegeneinander Scharade spielt. Den Ehrenpreis bekam der Spieleblogger Gronkh. Mit mehr als 3,6 Millionen Abonnenten auf YouTube zählt er zu den Superstars der deutschsprachigen Webvideo-Szene.

Kein Kampf der Festivals

München.(dpa) Die Deutsche Entertainment AG (Deag) sieht für die Zukunft keinen Kampf der Rockfestivals. "Die Zielgruppe, die wir bedienen, ist ungefähr 15 Jahre älter als bei diesen Matschfestivals", sagte der Deag-Vorstandsvorsitzende Peter Schwenkow. Auch bei den Bands würden die neuen Deag-Festivals "Rock im Revier", "Rockavaria" und "Rock in Vienna" den etablierten Marken wie zum Beispiel "Rock am Ring" von Marek Lieberberg oder "Southside" nicht in die Quere kommen. "Es gibt 220 Festivals in Deutschland in unterschiedlicher Ausrichtung. Dass es zu wenig Künstler gibt, das kann man wahrlich nicht behaupten."

Zu den Deag-Festivals, die in diesem Jahr eine härtere Gangart einschlugen, sollen im kommenden Jahr mehr mainstream-taugliche Bands eingeladen werden.

Kurzfilmpreis geht nach Kanada

Hamburg.(dpa) Der kanadische Filmemacher Alexandre Larose hat sich den Hauptpreis beim Kurzfilmfestival in Hamburg gesichert. Sein Experimentalfilm "Brouillard - Passage #14" bekam den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb des Festivals (3000 Euro) zugesprochen, wie die Veranstalter mitteilten.
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