Echo-Verleihung 2016
Preise für Pur, Connor und Bourani

Der Echo in der Kategorie "Volkstümliche Musik" ging an die Band Santiano. Mit ihrem dritten Album holten die Shanty-Musiker aus Schleswig-Holstein ihren dritten Echo. Sie setzten sich unter anderem gegen Andreas Gabalier und Hansi Hinterseer durch. Bilder: dpa

Familientreffen der Musikbranche in Berlin: Bei der 25. Echo-Verleihung wurden die erfolgreichsten Künstler geehrt. Sarah Connor und die Band Pur gehörten zu den Gewinnern des Show-Spektakels.

Berlin. Connor ("Muttersprache") und Andreas Bourani ("Hey") sind bei der Echo-Gala in Berlin als beste nationale Künstler in der Kategorie Rock/Pop ausgezeichnet worden. Connor nahm den Preis am Donnerstagabend sehr gerührt entgegen. Sie hatte sich gegen Lena ("Crystal Sky"), Namika ("Nador"), Nena ("Oldschool") und Oonagh ("Aeria") durchgesetzt.

Bourani siegte über Mark Forster ("Bauch und Kopf"), Herbert Grönemeyer ("Dauernd jetzt"), Peter Maffay ("Tabaluga - Es lebe die Freundschaft!") und Johannes Oerding ("Alles brennt"). Ebenfalls unter den Gewinnern: die Gruppe Pur, die den Echo als beste nationale Band in der Kategorie Rock/Pop gewann. Sie setzte sich gegen The BossHoss ("Dos Bros"), Revolverheld ("MTV Unplugged in drei Akten"), Silbermond ("Leichtes Gepäck") und Unheilig ("MTV Unplugged Unter Dampf - Ohne Strom") durch. Der belgische DJ Lost Frequencies erhielt die Trophäe für den Hit des Jahres. Der Musiker wurde für seinen Song "Are You with Me" ausgezeichnet.

Preis für Frei.Wild


Die umstrittene Deutschrock-Band Frei.Wild ("Opposition") gewann den Echo in der Sparte Rock/Alternative National. Die Band war 2013 beim Echo noch von der Nominierungsliste gestrichen worden, nachdem andere Gruppen wie Kraftklub mit einem Boykott gedroht hatten. Im Sommer sprachen sich die Südtiroler auf ihrer Internetseite gegen Fremdenhass aus. Die Band erklärte bei der Preisverleihung, sie wolle den Echo in der Öffentlichkeit als Symbol für Widerstand gegen Ausgrenzung präsentieren. Gewohnt schlagfertig begrüßte Gala-Moderatorin Barbara Schöneberger am Donnerstagabend in Berlin die Größen der deutschsprachigen Musikszene - internationale Prominenz war eher spärlich vertreten. Im Saal saßen unter anderem Udo Lindenberg, Namika, Tim Bendzko, Anna Loos und ihre Band Silly sowie Amy Macdonald.

Favorit des Abends mit gleich vier Echo-Nominierungen war Rapper Sido ("Astronaut"/Sido feat. Andreas Bourani). In 31 Kategorien sollte der Deutsche Musikpreis vergeben werden. Ausgezeichnet werden jährlich die erfolgreichsten Künstler unter anderem aus den Bereichen Schlager, Rock/Pop, volkstümliche Musik, Dance und Cross-over.
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