"Ehemaliger Berufssoldat und Bordmechaniker Fritz Woppmann berichtet über die Entstehung der ""Platten-Alm"""
Vom "Friedrichshorst" zur "Platten-Alm"

Der ehemalige Berufssoldat und Bordmechaniker Fritz Woppmann berichtet in seinem Heft "Dorf- und Hofgeschichte der Ortschaft Braunetsrieth" über die Entstehung der späteren "Platten-Alm". Nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatte er beschlossen, seine Wohnung in Niederbayern aufzugeben und den Hof seines Bruders, der sich noch in tschechischer Gefangenschaft befand, zu führen.

So kam Woppmann im Juli 1945 nach Braunetsrieth. 1947 und 1948 baute er ein Haus im oberbayerischen Stil und gab ihm den Namen "Friedrichshorst", zusammengesetzt aus seinem Vornamen Friedrich und "dem Fliegernamen Horst".

Vom Kinderheim zur Gastwirtschaft

1960 kauften Anna und Franz Hüttl das Haus, das damals noch ein Kinderheim war, und nannten es nach dem Vohenstraußer Hausberg "Platte" in "Platten-Alm" um. Nach und nach baute das Ehepaar das Anwesen zu einer Gastwirtschaft um, das bis 2002 ein beliebtes Ausflugsziel war. Am Anfang gab es sogar noch drei Fremdenzimmer, erinnert sich Tochter Birgit Neumann. Ihre Eltern wohnen heute noch dort.
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