Erlös des Chorkonzerts für syrische Flüchtlinge
Vom Flügel eines Engels berührt

Ein beeindruckendes Konzert gab "Grazie A Dio" in der Leonberger Pfarrkirche. Bild: jr
"Ich wünsche uns allen eine gute Stunde guten Klang und einen schönen Gesang", begrüßte Pater Hans Junker die Konzertbesucher. Der Bischöflich Geistliche Rat freute sich über die voll besetzten Reihen in der Pfarrkirche, und die 17 Sänger des Chores "Grazie A Dio" enttäuschten nicht. Begleitet von Musiker Christoph Habel und Chorleiterin Michaela Burger boten sie ein tolles Konzert, es wurde ein gefühlvoller und lebendiger Abend.

"Eigentlich sollte unser Konzert im vergangenen Jahr nur ein Experiment sein. Aber wer dabei war, weiß, dass ein ganz besonderer Abend daraus wurde. So haben wir uns entschlossen, auch heuer wieder dieses Chorkonzert anzubieten. Wir nehmen Sie mit auf die Reise von klassisch bis ganz modern", sagte Michaela Burger in ihren einleitenden Worten.

Das Programm begann mit dem Lied "Du bist da", es folgten "Den Weg zusammen gehen" und "Das wünsch ich dir". Als nächstes boten die jungen Stimmen den Klassiker "Ave verum" von Wolfgang Amadeus Mozart sowie "Vom Flügel eines Engels berührt". Nicht fehlen durfte der irische Segenswunsch "An Irish blessing". Bei dieser Gelegenheit informierte der Chor, dass der Erlös des Konzerts den syrischen Flüchtlingen in Fuchsmühl und Mitterteich zugute kommen soll. "Ihr Schicksal hat uns sehr berührt", hieß es als Begründung.

Weiter ging es mit den Friedensliedern "Peace I give to you" und "Still, my soul be still". Die beiden nächsten Songs wurden von den Solisten Michaela Burger und Christoph Habel intoniert. Beide sangen im Duett "Der ewige Kreis" aus dem Musical "König der Löwen und den Beatles-Hit "All you need is love".

Der Chor steuerte einen Song aus dem Musical "Die Schöne und das Biest" sowie "You raise me up" bei, das von tiefen Gefühlen wie Ungewissheit, Hoffnung und Stärke kündete. Zum krönenden Abschluss erklang "Weit, weit weg" von dem österreichischen Liedermacher Hubert von Goisern. Mit den beiden Zugaben "Hallelujah" und "You are mine" endete ein beeindruckendes Konzert. Großer Beifall der Zuhörer war der verdiente Lohn.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.