Filmförderung stark gesenkt

Trotz der Kritik der Filmbranche wird der Deutsche Filmförderfonds im kommenden Jahr von 60 auf 50 Millionen Euro gesenkt. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestags bei seiner sogenannten Bereinigungssitzung. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte der Nachrichtenagentur dpa, dafür habe sie mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) eine dauerhafte Festschreibung des Programms vereinbaren können. Das gebe der Branche mehr Planungssicherheit.

In der mittelfristigen Finanzplanung war für das Jahr 2015 sogar eine Absenkung auf 30 Millionen Euro vorgesehen, im Jahr 2017 sollte die Förderung ganz auslaufen. "Jetzt wird der Fonds nicht mehr in Frage gestellt", erklärt Grütters. "Das ist ein klares Bekenntnis zur Wirksamkeit dieses Instruments." Die Filmproduzenten hatten im Vorfeld gewarnt, mit der Kürzung um zehn Millionen Euro stehe die Wettbewerbsfähigkeit der Filmindustrie auf dem Spiel. Mit dem im Jahr 2007 eingerichteten Fördertopf wird die Produktion von Kinofilmen in Deutschland unterstützt. Bisher gab es jährlich 60 Millionen Euro Förderung.
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