Fische sind beißfaul

Trotz aller Bemühungen der Mädchen und Buben sowie ihrer "Lehrmeister" Stefan Übelacker, Florian Schusser und Marcel Müller (von rechts): Das Schnupperangeln im Ferienprogramm, das der Sportanglerverein am Rußweiher anbot, war von wenig Erfolg gekrönt - der Fang blieb äußerst übersichtlich. Bild: rn

Es blieb beim Schnuppern: Bis auf einige kleine Zwergwelse war Fehlanzeige an der Angel. Die Hoffnung auf einen Prachtfang ging leider nicht in Erfüllung.

Zum ersten Mal eine Angelrute in der Hand halten und die Schnur auswerfen: Dieses Angebot machte die Jugendgruppe des Sportanglervereins (SAV) Mädchen und Buben in dem vom Jugendforum organisierten Sommerferienprogramm. Das Schnupperangeln ging wie in den Vorjahren am Fußweg, der an der Südseite des Rußweihers verläuft, über die Bühne. Die Jugendleiter Stefan Übelacker und Florian Schusser, Kassier Herbert Klarner und ein Helferteam des Vereins hießen dazu 15 erwartungsfrohe Kinder vor dem Freibad willkommen. Erste Informationen galten dem richtigen Umgang mit dem ungewohnten Gerät.

Pendeln und Auswerfen

Am Uferstreifen unterhalb der Bundesstraße ging's dann zur Sache. Jeder der angehenden Petrijünger erhielt eine Angel. Schnell beherrschten die jungen Teilnehmer die Handgriffe zum Anbringen des Futters - in diesem Fall Maiskörner - am Haken. Nun ging es ans Pendeln mit Haken und Schwimmer sowie ans Auswerfen über den Kop. "Erst umsehen, wer steht hinter oder neben dir", lautete dabei der dringende Appell.

Dann hieß es warten - 90 Minuten lang. Denn die Fangerfolge waren sehr dürftig. Die Hoffnung auf einen Prachtkarpfen, wie ihn der kleine Emil Gradl vor drei Jahren an Land gezogen hatte, erfüllte sich leider nicht.

Mehrere Eltern interessierten sich derweil für das Geschehen in der Jugendgruppe des Sportanglervereins und sprachen mit den Verantwortlichen.
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