Frankfurt.
Kulturnotizen Liebe zur Medizin: ARD zeigt "Medicus"

(KNA) Der monumentale Kinofilm "Der Medicus" nach dem Weltbestseller von Noah Gordon kommt zum Jahresende ins Fernsehen. Im Mittelpunkt des zweiteiligen Dramas von Jan Berger (Drehbuch) und Philipp Stölzl (Regie) stehen der junge Engländer Rob Cole (dargestellt von Tom Payne) und sein berühmter Lehrmeister Ibn Sina (Ben Kingsley), der im 11. Jahrhundert in Isfahan Medizin lehrte. Die ARD sendet das opulente Drama über die Geschichte der Medizinerdynastie Cole am Montag und Dienstag, jeweils um 20.15 Uhr.

Rob, so die Story des Medizin-Dramas, schuftet als Junge am Stadtrand von London in den Minen. Als seine Mutter an der rätselhaften Seitenkrankheit stirbt, schwört er, Arzt zu werden und die Ursachen unbekannter Krankheiten zu erforschen. Er heftet sich an die Fersen eines herumreisenden Baders und lernt von ihm Taschenspielertricks, Aderlass und Zähneziehen. Als er hört, dass im fernen Persien die Heilkunde schon weit fortgeschritten ist, beschließt er, Schüler des berühmten Universalgelehrten Ibn Sina in Isfahan zu werden. Eine abenteuerliche Reise beginnt.

Riesenkunstwerk in Mons eingestürzt

Mons.(dpa) Der Einsturz eines riesigen Freiluft-Kunstwerkes in der künftigen europäischen Kulturhauptstadt Mons in Belgien ist nach ersten Erkenntnissen durch einen Materialfehler verursacht worden. "Es scheint, dass einer der tragenden Holzbalken zu schwach gewesen ist - entgegen der ganzen technischen Untersuchungen, die von den Ingenieuren gemacht wurden", sagte der Künstler Arne Quinze der belgischen Zeitung "Le Soir". Nach den Aufräumarbeiten solle mit der Reparatur der Installation begonnen werden. Die 85 Meter lange und 16 Meter hohe Installation mit dem Namen "The Passenger" war an Heiligabend teilweise zusammengebrochen. Verletzt wurde niemand.

Praktikant entdeckt Musikschatz

London.(epd) Ein aufmerksamer Praktikant der British Library in London hat in den Beständen der Bibliothek das wohl älteste dokumentierte mehrstimmige Stück der Musikgeschichte entdeckt. Giovanni Varelli, Doktorand der Musikwissenschaft am St. John's College der Universität in Cambridge, stieß auf die Notation eines Organum auf den Heiligen Bonifatius. Organum heißen Stücke mit mehr als einer Stimme. Varelli fand die Noten am Ende eines Dokuments, das aus dem ersten Jahrzehnt nach dem Jahr 900 aus Deutschland stammt.
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